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Weblog von Francisco Marí

Von Francisco Marí am 30.05.2016 - 20:09
Nein zum Tiefseebergbau im Südpazifik

Auf einem von Brot für die Welt (BfdW) und der Partnerorganisation Bismarck Ramu Group (BRG) veranstalteten Workshop in Madang/Papua-Neuguinea wurden die Ergebnisse zweier in Auftrag gegebener Studien zu den möglichen Folgen des Tiefseebergbaus in der Region vorgestellt. Nach den ersten Versuchen in den späten 1970er Jahren gab es für lange Zeit keine ernsthaften Anstrengungen mehr, Tiefseebergbau zu betreiben. In den letzten zehn Jahren hat jedoch ein regelrechtes Wettrennen um die unterseeischen Vorkommen eingesetzt und Dutzende von Lizenzen sind mittlerweile von den pazifischen Inselstaaten an Konzerne vergeben worden, die neue Tiefseebergbau-Projekte planen.

Von Francisco Marí am 29.04.2016 - 03:33
Fischfang im Viktoriasee – das Ende von Darwins Alptraum?

Der Viktoriasee ist einer der fischreichsten Seen der Welt. Er ernährt nicht nur Millionen Menschen an seinen Küsten, sondern gibt Männern und Frauen Arbeit und Einkommen. Der Export des Nilbarschs aus dem See bringt den Staaten auch erhebliche Deviseneinnahmen. Auch heute soll es noch nicht besonders gut um den Bestand dieser Fischart stehen, aber so genau wusste man es bisher nicht.

Von Francisco Marí am 18.04.2016 - 07:44
Von Krieg bis zur „Wirtschaftsflucht“

 „Von Fluchtursachen, über Europas Grenzen bis zu uns“ – Love Painter, die Initiatoren der Podiumsprojektes „Gedanken ZUFLUCHT“,  hatten am 19. März 2016 zu einer Reihe von Talks eingeladen, die in den Räumen der Alten Textilfabrik in Frankfurt am Main vor einem gut gemischten Publikum „in einem pointierten Diskurs“ Hintergründe beleuchten.

Wer sich vom Podium „Von Krieg bis ‚Wirtschaftsflucht‘“ eine kontroverse Diskussion über Fluchtursachen, Flüchtlinge und Fluchtpolitik erwartet hatte, sah sich enttäuscht. Geladen waren Martin Glasenapp, Referent bei medico international, Francisco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt, Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und freier Publizist und  schließlich Philipp Ruch, Politischer Publizist und Chefunterhändler des Zentrums für Politische Schönheit.

Ein Blogbeitrag von Cornelia Wilß; mit Ergänzungen von Francisco Mari

Von Francisco Marí am 10.03.2016 - 02:24
Frauen im Fischersektor Afrikas fordern mehr Anerkennung

Bereits zum vierten Mal haben sich am Internationalen Frauentag 2016 Kleinunternehmerinnen aus dem afrikanischen Fischereisektor getroffen. Diesmal in Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott. Erstmalig waren Frauen aus fast allen afrikanischen Staaten anwesend. 80 Vertreterinnen aus 47 Staaten Afrikas machten in einem Workshop deutlich, dass ohne ihre Arbeit der Fisch aus afrikanischen Gewässern niemals auf die Teller der afrikanischen Bevölkerung kommen würde.

Von Francisco Marí am 08.02.2016 - 20:31
Für mehr Transparenz auf den Meeren – Mauretanien startet Fischereiinitiative

In der mauretanischen Hauptstadt haben 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Regierungen, UN-Behörden und Zivilgesellschaft an der Gründung einer neuen Fischerei Transparenz Initiative (FiTi) teilgenommen. Auch Brot für die Welt war zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort.
 Mauretanien sorgt sich um die Zukunft der weltweiten Fischbestände, da immer noch eine große Anzahl von Fangaktivitäten in den Ozeanen nicht berichtet werden oder gar illegal geschehen. Ziel der Initiative ist es, Regierungen und Industriefischerei aufzufordern, ihre Fangzahlen und Fangtechniken, die Aktivitäten ihrer Fangboote, die Fanglizenzen und den Zustand der Fangbestände offenzulegen.

Von Francisco Marí am 21.12.2015 - 09:59
WTO: Keine Weihnachtsgeschenke aus Nairobi

Die 10. Ministerkonferenz der WTO in Kenia ist zu Ende. Für die Entwicklungsländer, deren Landwirtschaft sich immer noch unfairer Konkurrenz durch subventionierte Billigprodukte aus Industrieländern gegenübersieht, hat sich kaum etwas zu ihren Gunsten verbessert.

Von Francisco Marí am 14.12.2015 - 21:36
Wie lange noch – WTO? 20 Jahre sind genug!

Die Feier zum 20jährigen der WTO in Nairobi wird wahrscheinlich der einzige Anlass sein, warum die fast 3.000 Delegierten aus den Wirtschaftsministerien aus aller Welt samt Hunderten von Handelsexperten und vielen Vertreter_innen von NROs, darunter auch wir von Brot für die Welt, in die kenianische Hauptstadt für vier Tage zusammenkommen. Es liegt so gut wie nichts auf dem Verhandlungstisch, was auch nur im Entferntesten Aussicht hätte einstimmig verabschiedet zu werden.

Von Francisco Marí am 17.11.2015 - 00:06
EU–Migrationspolitik bringt auch Seeleute in Not

Auch wenn momentan die Bilder von Flucht und Migration eher aus den EU-Ländern kommen, bleibt das Mittelmeer von der Ägäis bis Gibraltar weiterhin der tödlichste Weg, um die europäische Mauer zu überwinden. Vor allem für Menschen aus Afrika ist es meist der einzige Weg. Auch die Mannschaften von Handelsschiffen und Fischerbooten im Mittelmeer verzweifeln, wenn sie zu spät zur Hilfe kommen.

Von Francisco Marí am 15.06.2015 - 12:10
Für ein „Afrikanisches Jahr der Kleinfischerei“ - Fischereiminister eröffnet Büro von CAOPA in Senegal

Der Verband der Kleinfischer in Westafrika fordert, zusammen mit anderen Institutionen, die Afrikanische Union (AU) auf, das Jahr 2017 zum „afrikanischen Jahr der handwerklichen Fischerei“ auszurufen. Bei einer hierzu veranstalteten Konferenz in Sally / Senegal vom 12. bis 14.Juni 2015 wurde in Anwesenheit des Ministers für maritime Angelegenheit, Oumar Gueye, die Notwendigkeit eines solchen Jahres mit den Gefahren begründet, denen sich gegenwärtig dieser Sektor in Afrika gegenübersieht. Minister Gueye überbrachte die Unterstützung dieses Ansinnens durch den amtierenden Präsidenten Senegals Macky Sall.

Von Francisco Marí am 02.11.2014 - 18:23
Vorbereitungen für Weltsozialforum Tunis2015 gestartet

Nur einige Tage nach den ersten freien Parlamentswahlen tagte das Steuerungskomitee des Weltsozialforums (IC) in Hammamet/Tunesien, um sich über die Vorbereitungen zum WSF 2015 in Tunis zu informieren. Das Motto des nächsten Forums wird „Recht und Würde“ sein. Das Steuerungskomitee, in dem Brot für die Welt vertreten ist, erklärte seine Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung und mit den Menschen in Burkina Faso.

Von Francisco Marí am 30.10.2014 - 23:52
Die Welt braucht kein TTIP

... oder wie der Alte Fritz die amerikanische Kartoffel zum Goldstandard in der deutschen Ernährung machte...

Am Montag, 27. Oktober 2014 lud die Friedrich Ebert Stiftung (FES) zu einer Abendveranstaltung in Potsdam ein. Das Thema war das transatlantische Handelsabkommen, TTIP. Viele, geschätzte 150 Interessierte kamen ins ehrwürdige Gebäude des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, dem Kutschstall.

Von Francisco Marí am 27.10.2014 - 07:42
Der Fisch schwimmt ins UN-Ernährungskomitee
Erstmalig waren der Beitrag von Fischerei und Aquakultur zur Welternährung Thema des UN-Komitees für Ernährungssicherheit (CFS) auf seiner 41.Tagung in Rom. Die Delegieren aus 150 Staaten beschlossen, die wissenschaftlichen Ergebnisse eines dazu in Auftrag gegebenen Berichtes in politische Handlungsempfehlungen umzusetzen. Vertreter des handwerklichen Fischereisektors begrüßten grundsätzlich den Prozess. Sie kritisierten aber, dass die Forderungen noch zu unverbindlich sind, damit Fischprodukte tatsächlich einen entscheidenden Beitrag zur Überwindung von Hunger und Reduzierung von Mangelernährung leisten könnten. Entwicklungsorganisationen forderten die Staaten und die FAO auf, endlich den Fischereisektor in die Programme der ländlichen Entwicklung aufzunehmen.

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