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Weblog von Francisco Marí

Von Francisco Marí am 18.08.2016 - 09:34
Weltsozialforum 2016: Kritik, Bilanz und Perspektiven

Das Weltsozialforum 2016 in Montreal ist zuende. 30.000 Teilnehmende beteiligten sich an den lebhaften Diskussionen über eine gerechte Weltordnung. Francisco Marí zieht Bilanz.

Von Francisco Marí am 14.08.2016 - 19:30
Weltsozialforum: Vielfalt gemeinsam Denken!

Die großen Vorlesungssäle waren nur selten ganz gefüllt. In den vielen Gebäuden der verschiedenen Universitäten von Montreal ging es ruhig und sachlich her. Vielleicht auch deswegen, weil teilweise die Übersetzung fehlte und deshalb alle zwang, sich gut gegenseitig zuzuhören.

Von Francisco Marí am 12.08.2016 - 11:37
Wo bleibt die Kapitalismuskritik des Weltsozialforums?

Im kanadischen Montreal treffen sich 50.000 Vertreterinnen und Vertreter sozialer Bewegungen und von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt beim 13. Weltsozialforum. Francisco Marí beschreibt in einem Interview mit der Tageszeitung „Neues Deutschland“ die Bedeutung des Forums im Jahr 2016. 

Von Francisco Marí am 10.08.2016 - 06:12
Auftaktkundgebung auf Weltsozialforum - Gedenken an ermordete Menschenrechtlerin Berta Cáceres

15.000 Globalisierungskritiker aus 120 Staaten auf den Straßen Montreals demonstrieren gegen Ausbeutung und Turbokapitalismus . Vertreter der „First Nation“, der  Erstbewohner Kanadas liefen auf der Eröffnungsdemo vorneweg, gefolgt  von einer großen Vielfalt kanadischer und internationaler Gruppen. Metallarbeiter neben Lesben und Schwulen, Mönche neben Umweltaktivistinnen oder Unterstützer und Gegner der Regierung in Venezuela. Daneben auch NROs, wie Oxfam, Brot für die Welt oder die katholische Entwicklungsagentur Frankreichs CCFD.

Von Francisco Marí am 08.08.2016 - 06:53
Weltsozialforum in Montreal erwartet 50.000 Teilnehmende

Zum zwölften Male werden sich Aktive aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Kirchen, NROs, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zu einem Weltsozialforum (WSF) treffen, in diesem Jahr vom 9. bis 14. August 2016 in Montreal/Kanada. Dies ist ein Novum, denn  zum ersten Mal findet ein Weltsozialforum in einem Industrieland statt. Es ist Ausdruck davon, dass der Nord-Süd Gegensatz verschwimmt, ohne dass jedoch die globale Ungleichheit verschwindet. Armut und Unterdrückung lassen sich aber immer weniger im Nord-Süd-Gegensatz verorten.

Von Francisco Marí am 30.05.2016 - 20:09
Nein zum Tiefseebergbau im Südpazifik

Auf einem von Brot für die Welt (BfdW) und der Partnerorganisation Bismarck Ramu Group (BRG) veranstalteten Workshop in Madang/Papua-Neuguinea wurden die Ergebnisse zweier in Auftrag gegebener Studien zu den möglichen Folgen des Tiefseebergbaus in der Region vorgestellt. Nach den ersten Versuchen in den späten 1970er Jahren gab es für lange Zeit keine ernsthaften Anstrengungen mehr, Tiefseebergbau zu betreiben. In den letzten zehn Jahren hat jedoch ein regelrechtes Wettrennen um die unterseeischen Vorkommen eingesetzt und Dutzende von Lizenzen sind mittlerweile von den pazifischen Inselstaaten an Konzerne vergeben worden, die neue Tiefseebergbau-Projekte planen.

Von Francisco Marí am 29.04.2016 - 03:33
Fischfang im Viktoriasee – das Ende von Darwins Alptraum?

Der Viktoriasee ist einer der fischreichsten Seen der Welt. Er ernährt nicht nur Millionen Menschen an seinen Küsten, sondern gibt Männern und Frauen Arbeit und Einkommen. Der Export des Nilbarschs aus dem See bringt den Staaten auch erhebliche Deviseneinnahmen. Auch heute soll es noch nicht besonders gut um den Bestand dieser Fischart stehen, aber so genau wusste man es bisher nicht.

Von Francisco Marí am 18.04.2016 - 07:44
Von Krieg bis zur „Wirtschaftsflucht“

 „Von Fluchtursachen, über Europas Grenzen bis zu uns“ – Love Painter, die Initiatoren der Podiumsprojektes „Gedanken ZUFLUCHT“,  hatten am 19. März 2016 zu einer Reihe von Talks eingeladen, die in den Räumen der Alten Textilfabrik in Frankfurt am Main vor einem gut gemischten Publikum „in einem pointierten Diskurs“ Hintergründe beleuchten.

Wer sich vom Podium „Von Krieg bis ‚Wirtschaftsflucht‘“ eine kontroverse Diskussion über Fluchtursachen, Flüchtlinge und Fluchtpolitik erwartet hatte, sah sich enttäuscht. Geladen waren Martin Glasenapp, Referent bei medico international, Francisco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt, Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und freier Publizist und  schließlich Philipp Ruch, Politischer Publizist und Chefunterhändler des Zentrums für Politische Schönheit.

Ein Blogbeitrag von Cornelia Wilß; mit Ergänzungen von Francisco Mari

Von Francisco Marí am 10.03.2016 - 02:24
Frauen im Fischersektor Afrikas fordern mehr Anerkennung

Bereits zum vierten Mal haben sich am Internationalen Frauentag 2016 Kleinunternehmerinnen aus dem afrikanischen Fischereisektor getroffen. Diesmal in Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott. Erstmalig waren Frauen aus fast allen afrikanischen Staaten anwesend. 80 Vertreterinnen aus 47 Staaten Afrikas machten in einem Workshop deutlich, dass ohne ihre Arbeit der Fisch aus afrikanischen Gewässern niemals auf die Teller der afrikanischen Bevölkerung kommen würde.

Von Francisco Marí am 08.02.2016 - 20:31
Für mehr Transparenz auf den Meeren – Mauretanien startet Fischereiinitiative

In der mauretanischen Hauptstadt haben 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Regierungen, UN-Behörden und Zivilgesellschaft an der Gründung einer neuen Fischerei Transparenz Initiative (FiTi) teilgenommen. Auch Brot für die Welt war zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort.
 Mauretanien sorgt sich um die Zukunft der weltweiten Fischbestände, da immer noch eine große Anzahl von Fangaktivitäten in den Ozeanen nicht berichtet werden oder gar illegal geschehen. Ziel der Initiative ist es, Regierungen und Industriefischerei aufzufordern, ihre Fangzahlen und Fangtechniken, die Aktivitäten ihrer Fangboote, die Fanglizenzen und den Zustand der Fangbestände offenzulegen.

Von Francisco Marí am 21.12.2015 - 09:59
WTO: Keine Weihnachtsgeschenke aus Nairobi

Die 10. Ministerkonferenz der WTO in Kenia ist zu Ende. Für die Entwicklungsländer, deren Landwirtschaft sich immer noch unfairer Konkurrenz durch subventionierte Billigprodukte aus Industrieländern gegenübersieht, hat sich kaum etwas zu ihren Gunsten verbessert.

Von Francisco Marí am 14.12.2015 - 21:36
Wie lange noch – WTO? 20 Jahre sind genug!

Die Feier zum 20jährigen der WTO in Nairobi wird wahrscheinlich der einzige Anlass sein, warum die fast 3.000 Delegierten aus den Wirtschaftsministerien aus aller Welt samt Hunderten von Handelsexperten und vielen Vertreter_innen von NROs, darunter auch wir von Brot für die Welt, in die kenianische Hauptstadt für vier Tage zusammenkommen. Es liegt so gut wie nichts auf dem Verhandlungstisch, was auch nur im Entferntesten Aussicht hätte einstimmig verabschiedet zu werden.

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