Übersicht

Blog-Beiträge von Francisco Marí

Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik

Von Francisco Marí am 12.10.2016 - 21:32

Agrarwende statt Freihandel

In einer im August 2016 veröffentlichten Studie hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung die ökonomischen Folgen des Klimawandels auf die Landwirtschaft sowie die Rolle des internationalen Agrarhandels als mögliche Anpassungsmaßnahme für den Zeitraum von 1995 bis 2095 modelliert. Die Studie legt den zweifelhaften Schluss nahe, dass bei einer „restriktiven Handelspolitik (…) ökonomische Verluste der Landwirtschaft“ zu befürchten sind und in der Folge die Nahrungsmittelpreise steigen könnten.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 18.08.2016 - 09:34

Weltsozialforum 2016: Kritik, Bilanz und Perspektiven

Das Weltsozialforum 2016 in Montreal ist zuende. 30.000 Teilnehmende beteiligten sich an den lebhaften Diskussionen über eine gerechte Weltordnung. Francisco Marí zieht Bilanz.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 14.08.2016 - 19:30

Weltsozialforum: Vielfalt gemeinsam Denken!

Die großen Vorlesungssäle waren nur selten ganz gefüllt. In den vielen Gebäuden der verschiedenen Universitäten von Montreal ging es ruhig und sachlich her. Vielleicht auch deswegen, weil teilweise die Übersetzung fehlte und deshalb alle zwang, sich gut gegenseitig zuzuhören.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 12.08.2016 - 11:37

Wo bleibt die Kapitalismuskritik des Weltsozialforums?

Im kanadischen Montreal treffen sich 50.000 Vertreterinnen und Vertreter sozialer Bewegungen und von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt beim 13. Weltsozialforum. Francisco Marí beschreibt in einem Interview mit der Tageszeitung „Neues Deutschland“ die Bedeutung des Forums im Jahr 2016. 

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 10.08.2016 - 06:12

Auftaktkundgebung auf Weltsozialforum - Gedenken an ermordete Menschenrechtlerin Berta Cáceres

15.000 Globalisierungskritiker aus 120 Staaten auf den Straßen Montreals demonstrieren gegen Ausbeutung und Turbokapitalismus . Vertreter der „First Nation“, der  Erstbewohner Kanadas liefen auf der Eröffnungsdemo vorneweg, gefolgt  von einer großen Vielfalt kanadischer und internationaler Gruppen. Metallarbeiter neben Lesben und Schwulen, Mönche neben Umweltaktivistinnen oder Unterstützer und Gegner der Regierung in Venezuela. Daneben auch NROs, wie Oxfam, Brot für die Welt oder die katholische Entwicklungsagentur Frankreichs CCFD.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 08.08.2016 - 06:53

Weltsozialforum in Montreal erwartet 50.000 Teilnehmende

Zum zwölften Male werden sich Aktive aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Kirchen, NROs, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zu einem Weltsozialforum (WSF) treffen, in diesem Jahr vom 9. bis 14. August 2016 in Montreal/Kanada. Dies ist ein Novum, denn  zum ersten Mal findet ein Weltsozialforum in einem Industrieland statt. Es ist Ausdruck davon, dass der Nord-Süd Gegensatz verschwimmt, ohne dass jedoch die globale Ungleichheit verschwindet. Armut und Unterdrückung lassen sich aber immer weniger im Nord-Süd-Gegensatz verorten.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 30.05.2016 - 20:09

Nein zum Tiefseebergbau im Südpazifik

Auf einem von Brot für die Welt (BfdW) und der Partnerorganisation Bismarck Ramu Group (BRG) veranstalteten Workshop in Madang/Papua-Neuguinea wurden die Ergebnisse zweier in Auftrag gegebener Studien zu den möglichen Folgen des Tiefseebergbaus in der Region vorgestellt. Nach den ersten Versuchen in den späten 1970er Jahren gab es für lange Zeit keine ernsthaften Anstrengungen mehr, Tiefseebergbau zu betreiben. In den letzten zehn Jahren hat jedoch ein regelrechtes Wettrennen um die unterseeischen Vorkommen eingesetzt und Dutzende von Lizenzen sind mittlerweile von den pazifischen Inselstaaten an Konzerne vergeben worden, die neue Tiefseebergbau-Projekte planen.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 29.04.2016 - 03:33

Fischfang im Viktoriasee – das Ende von Darwins Alptraum?

Der Viktoriasee ist einer der fischreichsten Seen der Welt. Er ernährt nicht nur Millionen Menschen an seinen Küsten, sondern gibt Männern und Frauen Arbeit und Einkommen. Der Export des Nilbarschs aus dem See bringt den Staaten auch erhebliche Deviseneinnahmen. Auch heute soll es noch nicht besonders gut um den Bestand dieser Fischart stehen, aber so genau wusste man es bisher nicht.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 18.04.2016 - 07:44

Von Krieg bis zur „Wirtschaftsflucht“

 „Von Fluchtursachen, über Europas Grenzen bis zu uns“ – Love Painter, die Initiatoren der Podiumsprojektes „Gedanken ZUFLUCHT“,  hatten am 19. März 2016 zu einer Reihe von Talks eingeladen, die in den Räumen der Alten Textilfabrik in Frankfurt am Main vor einem gut gemischten Publikum „in einem pointierten Diskurs“ Hintergründe beleuchten.

Wer sich vom Podium „Von Krieg bis ‚Wirtschaftsflucht‘“ eine kontroverse Diskussion über Fluchtursachen, Flüchtlinge und Fluchtpolitik erwartet hatte, sah sich enttäuscht. Geladen waren Martin Glasenapp, Referent bei medico international, Francisco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt, Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und freier Publizist und  schließlich Philipp Ruch, Politischer Publizist und Chefunterhändler des Zentrums für Politische Schönheit.

Ein Blogbeitrag von Cornelia Wilß; mit Ergänzungen von Francisco Mari

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 10.03.2016 - 02:24

Frauen im Fischersektor Afrikas fordern mehr Anerkennung

Bereits zum vierten Mal haben sich am Internationalen Frauentag 2016 Kleinunternehmerinnen aus dem afrikanischen Fischereisektor getroffen. Diesmal in Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott. Erstmalig waren Frauen aus fast allen afrikanischen Staaten anwesend. 80 Vertreterinnen aus 47 Staaten Afrikas machten in einem Workshop deutlich, dass ohne ihre Arbeit der Fisch aus afrikanischen Gewässern niemals auf die Teller der afrikanischen Bevölkerung kommen würde.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 08.02.2016 - 20:31

Für mehr Transparenz auf den Meeren – Mauretanien startet Fischereiinitiative

In der mauretanischen Hauptstadt haben 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Regierungen, UN-Behörden und Zivilgesellschaft an der Gründung einer neuen Fischerei Transparenz Initiative (FiTi) teilgenommen. Auch Brot für die Welt war zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort.
 Mauretanien sorgt sich um die Zukunft der weltweiten Fischbestände, da immer noch eine große Anzahl von Fangaktivitäten in den Ozeanen nicht berichtet werden oder gar illegal geschehen. Ziel der Initiative ist es, Regierungen und Industriefischerei aufzufordern, ihre Fangzahlen und Fangtechniken, die Aktivitäten ihrer Fangboote, die Fanglizenzen und den Zustand der Fangbestände offenzulegen.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 21.12.2015 - 09:59

WTO: Keine Weihnachtsgeschenke aus Nairobi

Die 10. Ministerkonferenz der WTO in Kenia ist zu Ende. Für die Entwicklungsländer, deren Landwirtschaft sich immer noch unfairer Konkurrenz durch subventionierte Billigprodukte aus Industrieländern gegenübersieht, hat sich kaum etwas zu ihren Gunsten verbessert.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 14.12.2015 - 21:36

Wie lange noch – WTO? 20 Jahre sind genug!

Die Feier zum 20jährigen der WTO in Nairobi wird wahrscheinlich der einzige Anlass sein, warum die fast 3.000 Delegierten aus den Wirtschaftsministerien aus aller Welt samt Hunderten von Handelsexperten und vielen Vertreter_innen von NROs, darunter auch wir von Brot für die Welt, in die kenianische Hauptstadt für vier Tage zusammenkommen. Es liegt so gut wie nichts auf dem Verhandlungstisch, was auch nur im Entferntesten Aussicht hätte einstimmig verabschiedet zu werden.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 17.11.2015 - 00:06

EU–Migrationspolitik bringt auch Seeleute in Not

Auch wenn momentan die Bilder von Flucht und Migration eher aus den EU-Ländern kommen, bleibt das Mittelmeer von der Ägäis bis Gibraltar weiterhin der tödlichste Weg, um die europäische Mauer zu überwinden. Vor allem für Menschen aus Afrika ist es meist der einzige Weg. Auch die Mannschaften von Handelsschiffen und Fischerbooten im Mittelmeer verzweifeln, wenn sie zu spät zur Hilfe kommen.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 15.06.2015 - 12:10

Für ein „Afrikanisches Jahr der Kleinfischerei“ - Fischereiminister eröffnet Büro von CAOPA in Senegal

Der Verband der Kleinfischer in Westafrika fordert, zusammen mit anderen Institutionen, die Afrikanische Union (AU) auf, das Jahr 2017 zum „afrikanischen Jahr der handwerklichen Fischerei“ auszurufen. Bei einer hierzu veranstalteten Konferenz in Sally / Senegal vom 12. bis 14.Juni 2015 wurde in Anwesenheit des Ministers für maritime Angelegenheit, Oumar Gueye, die Notwendigkeit eines solchen Jahres mit den Gefahren begründet, denen sich gegenwärtig dieser Sektor in Afrika gegenübersieht. Minister Gueye überbrachte die Unterstützung dieses Ansinnens durch den amtierenden Präsidenten Senegals Macky Sall.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 02.11.2014 - 18:23

Vorbereitungen für Weltsozialforum Tunis2015 gestartet

Nur einige Tage nach den ersten freien Parlamentswahlen tagte das Steuerungskomitee des Weltsozialforums (IC) in Hammamet/Tunesien, um sich über die Vorbereitungen zum WSF 2015 in Tunis zu informieren. Das Motto des nächsten Forums wird „Recht und Würde“ sein. Das Steuerungskomitee, in dem Brot für die Welt vertreten ist, erklärte seine Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung und mit den Menschen in Burkina Faso.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 30.10.2014 - 23:52

Die Welt braucht kein TTIP

... oder wie der Alte Fritz die amerikanische Kartoffel zum Goldstandard in der deutschen Ernährung machte...

Am Montag, 27. Oktober 2014 lud die Friedrich Ebert Stiftung (FES) zu einer Abendveranstaltung in Potsdam ein. Das Thema war das transatlantische Handelsabkommen, TTIP. Viele, geschätzte 150 Interessierte kamen ins ehrwürdige Gebäude des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, dem Kutschstall.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 27.10.2014 - 07:42

Der Fisch schwimmt ins UN-Ernährungskomitee

Erstmalig waren der Beitrag von Fischerei und Aquakultur zur Welternährung Thema des UN-Komitees für Ernährungssicherheit (CFS) auf seiner 41.Tagung in Rom. Die Delegieren aus 150 Staaten beschlossen, die wissenschaftlichen Ergebnisse eines dazu in Auftrag gegebenen Berichtes in politische Handlungsempfehlungen umzusetzen. Vertreter des handwerklichen Fischereisektors begrüßten grundsätzlich den Prozess. Sie kritisierten aber, dass die Forderungen noch zu unverbindlich sind, damit Fischprodukte tatsächlich einen entscheidenden Beitrag zur Überwindung von Hunger und Reduzierung von Mangelernährung leisten könnten. Entwicklungsorganisationen forderten die Staaten und die FAO auf, endlich den Fischereisektor in die Programme der ländlichen Entwicklung aufzunehmen.
 ... mehr 
Von Francisco Marí am 21.09.2014 - 14:59

EU-Strafzölle bedrohen Kenias fairen Blumenanbau

Auf Kenias Exporte in die EU werden zum 1.Oktober 2014 Strafzölle erhoben. Kenia hat bisher ein neues Handelsabkommen, das die Zollfreiheit für Obst, Gemüse und Schnittblumen verlängern würde, nicht unterzeichnet. Kenias Zivilgesellschaft lehnt seit Jahren das Abkommen wegen der drohenden Nachteile für Kleinbauern und Kleinindustrie ab. Nun aber drohen massive Arbeitsplatzverluste vor allem in den Blumenfarmen des Fairen Handels. Brot für die Welt und Fairtrade fordern eine bedingungslose Verlängerung der zollfreien Einfuhr kenianischer Produkte.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 20.05.2014 - 01:04

Kein Tiefseebergbau im Pazifik!

Umwelt- und Entwicklungsorganisationen übergaben vor der Eröffnung der EU-Tage der Meere in Bremen der EU-Kommissarin Maria Damanaki und Verkehrsminister Alexander Dobrindt die Forderungen eines zivilgesellschaftlichen Kongresses.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 18.05.2014 - 12:39

Ein anderes Meer ist möglich!

Die lebenden, mineralischen und energetischen Ressourcen der Meere sind gefährdet. Damit das Meer auch langfristig für eine gerechte Entwicklung genutzt werden kann, ist es notwendig, dass der globale Wettlaufs um die Schätze des Meeres entschleunigt wird. Dies forderten die Teilnehmenden der Konfernz "Ein anderes Meer ist möglich!", die am Wochenende in Bremen stattfand.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 09.05.2014 - 10:40

Proteste gegen Handelsvertrag TTIP in München

Zum „Europatag“ am 9. Mai wurde Handelskommissar De Gucht in München aufgefordert, das geplante Freihandelsabkommen mit den USA zu stoppen

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 03.04.2014 - 09:27

Neustart der EU-Afrika Handelsbeziehungen?

Aus Anlass des vierten EU-Afrika Gipfels der Staatschefs beider Kontinente veranstaltete Brot für die Welt einen „Brennpunkt“ zum „Chancenkontinent Afrika!?“. In seiner Einstiegsrede betonte Günther Nooke, der Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin im BMZ, dass trotz europäischer Krisen, wie in der Ukraine, die Kanzlerin die Selbstaufforderung zu mehr außenpolitischem Einsatz auch für den afrikanischen Kontinent gelten lasse. Am Beispiel der Handelsbeziehungen und der Diskussionen um die EU-Afrika Partnerschaftswirtschaftsabkommen fand eine spannende Diskussion über die wirtschaftliche Zukunft Afrikas statt.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 22.01.2014 - 16:23

Heiße Luft zur Grünen Woche

Bitte nicht gratulieren! Die Möglichkeit von Zuschüssen der Europäischen Union (EU) für die Ausfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen nach Afrika bleibt bestehen.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 18.01.2014 - 16:58

Exportsubventionen nach Afrika sind nicht abgeschafft!

In seiner Rede zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche hat Agrarkommissar Dacian Ciolos angekündigt, dass es ab sofort keine Subventionen für den Export von Agrarprodukten nach Afrika mehr gebe. Im Nachsatz schränkte er aber ein, das gelte nur für die Länder, die Freihandelsabkommen mit der EU abschlössen und ratifizierten. Brot für die Welt sieht diese Ankündigung mit großer Skepsis.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 07.01.2014 - 13:20

EU Fischereireform tritt in Kraft - Entwicklungspolitische Einschätzung

Jetzt ist sie da. – EU-Parlament, der Rat und die Kommission haben sich auf die neue Gemeinsame Fischereipolitik der EU für die nächsten zehn Jahre geeinigt. Die letzten Kontroversen wurden durch Kompromisse beigelegt. Wie tragfähig die neuen Bestimmungen sein werden, ist nicht absehbar. Schon zu oft sind im Verordnungsdschungel und durch nationale Umsetzungen insbesondere bei manchem Mittelmeeranrainer gute Absichten der EU verwässert worden.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 20.12.2013 - 02:46

Das Weltsozialforum 2015 wieder in Tunis – 2016 im kanadischen Québec

Der Internationale Rat des Weltsozialforums hat nach einer intensiven Diskussion entschieden dem Vorschlag des maghrebinischen Sozialforums und dessen Organisationskomitee zu folgen und auch das nächste Weltsozialforum 2015 in Tunis zu veranstalten.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 09.12.2013 - 19:40

Die WTO der Konzerne ist zurück…

Der Jubel  in den Medien über den WTO Abschluss in Bali ist groß. Auch sonst eher kritische Medien werden mitgerissen von den verfälschenden Berichten über einen großen Durchbruch, über historische Beschlüsse, über Millionen neue Jobs und vielen anderen scheinbaren Ergebnissen des Bali-Paketes.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 29.08.2013 - 12:49

Deutschland steigert Hähnchenausfuhren nach Afrika um 120 Prozent

Innerhalb eines Jahres haben die deutschen Fleischexportbetriebe ihren Export nach Afrika erneut mehr als verdoppelt. Afrikanische Tierhalter leiden unter EU-Fleischexporten zu Dumpingpreisen

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 07.06.2013 - 20:09

Mitsprache bei Überfischung durch EU Fangflotten

Auf seiner diesjährigen Generalversammlung wurde Brot für die Welt als erste Entwicklungsorganisation in den  EU Ausschuss für Fragen der Fischerei außerhalb der EU Gewässer  (LDRAC) einstimmig aufgenommen. Gemeinsam mit Vertretern der Verbände der EU Industriefischerei beraten und kommentieren Umweltverbände, wie der WWF und Sea at Risks, Regelungen und Verordnungen der Generaldirektion Meere. Brot für die Welt und sein Partnernetzwerk erhalten durch die Mitgliedschaft in diesem Ausschuss beispielsweise die Möglichkeit direkt darauf Einfluss zu nehmen,  ob in Zukunft Fischereiverträge mit Entwicklungsländern auch das Recht auf Nahrung der lokalen Bevölkerung beachten.

 ... mehr 
Helfen Sie mit einer monatlichen Spende: Fördermitglied werden