Zu den Inhalten springen
Home  >  Politik

Rechte an geistigem Eigentum

Das TRIPS-Abkommen über Rechte an geistigem Eigentum bevorteilt die Reichen.

Der TRIPs-Vertrag schützt Rechte auf geistiges Eigentum. Das Abkommen über "Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights" verpflichtet alle WTO-Mitglieder, Importe zu kontrollieren und geistiges Eigentum auch auf nationaler Ebene zu schützen.

Während die Industrieländer an einem weitgehenden Patentschutz interessiert sind, fordern die Entwicklungsländer Ausnahmeregelungen, die ihrer ökonomischen Situation besser entsprechen. Denn:

  • Patentiertes Saatgut fördert die Abhängigkeit der Kleinbauern von Saatgutkonzernen.
  • Viele arme Menschen können sich lebensnotwendige Medikamente nicht mehr leisten, weil sie patentiert sind - und dadurch viel zu teuer.
Michael Frein
Bild des Benutzers Michael Frein
Referent für Welthandel und Umwelt
Michael Frein arbeitete bis 2012 als Referent für Welthandel und Umwelt beim Evangelischen Entwicklungsdienst. Er war beim Rio+10-Gipfel in Johannesburg, hat für den EED an der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" mitgearbeitet. Er schreibt: "Aus meiner Sicht geht es bei Nachhaltiger Entwicklung darum, die ökologischen Grenzen des Planeten zu beachten, die sozialen Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit weltweit zu verwirklichen. Wirtschaftliches Handeln hat sich diesen Zielen unterzuordnen, die Frage, wie eine Wirtschaft organisiert werden kann, die nicht einseitig Wachstum ausgerichtet ist, liegt auf dem Tisch."
Spenden

Spendenkonto 500 500 500
BLZ 1006 1006
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10100610060500500500
BIC: GENODED1KDB

Online spenden

Newsletter

Bleiben sie informiert.
Regelmäßig neue Infos, Hintergründe, Materialien.

Social Media
facebook twitter youtube
Netzwerk
Diakonie Katastrophenhilfe Bündnis Entwicklung hilft act alliance