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Flüchtlingsstipendienprogramm

Das Flüchtlingsstipendienprogramm unterstützt Menschen, die in ihrem Herkunftsland aus politischen, religiösen oder ethnischen Gründen verfolgt oder bedroht werden und in Deutschland Schutz suchen. Für viele Flüchtlinge bedeutet die Flucht vor Terror, Gewalt, Diktaturen oder Krieg eine erzwungene Unterbrechung des Studiums und damit eine gravierende Beeinträchtigung ihrer Zukunftsperspektiven. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden ihr Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzuführen.


Geflüchtete Studierende und Studieninteressierte können von einer Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) für ein Stipendium vorgeschlagen werden. In Ausnahmefällen können auch Diakonische Werke, Integrationsdienste, Studienbegleitprogramme, evangelische Kirchengemeinden oder HochschullehrerInnen an einer Universität oder Hochschule einen Antrag stellen. Wichtig ist dabei eine professionelle und der besonderen Situation angemessene Begleitung der Geflüchteten. Bei Hochschulen sollte die Betreuung in der Regel durch die regionale ESG geschehen. Alternativ kann diese Aufgabe auch von einem an der Hochschule angesiedelten Beratungsdienst (psychosoziale Dienste, Studienberatung, International Office) übernommen werden.

Von den Stipendiatinnen und Stipendiaten wird erwartet, sich ökumenisch, sozial, gesellschafts- oder entwicklungspolitisch zu engagieren und an einzelnen STIPE-Veranstaltungen wie einem Einführungs- und Abschlussseminar teilzunehmen. Alle Bachelor- oder Masterstudiengänge an einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland können gefördert werden. In Absprache mit dem Stipendienreferat können Geflüchtete auch bereits in der studienvorbereitenden Phase (z.B. Deutschkurse oder Studienkolleg)  ein Stipendium erhalten.

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