Wirtschaft und Menschenrechte

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Wirtschaft und Menschenrechte

Norbert Neetz/epd-bild

Die Partnerorganisationen von Brot für die Welt sind zunehmend mit den negativen Folgen globalen Wirtschaftens konfrontiert. Auch deutsche Unternehmen sind an gravierenden Menschenrechtsverletzungen direkt oder indirekt beteiligt. Brot für die Welt setzt sich gemeinsam mit den Partnerorganisationen dafür ein, dass Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte in ihren globalen Geschäften verpflichtet und für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden.

Themen Team

Sarah Lincoln
Referentin WSK-Rechte
Von Sarah Lincoln am 23.02.2017 - 12:22

Frankreich verabschiedet Sorgfaltspflichtengesetz

Am Dienstag hat Frankreich ein Gesetz zur menschenrechtlichen Verantwortung von Unternehmen verabschiedet. Damit werden zum ersten Mal menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen umfassend in verbindliches nationales Recht umgesetzt: ein Meilenstein für den Menschenrechtsschutz! ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 05.01.2017 - 17:06

Globale Regeln für Konzerne

Bericht über die zweite Tagung der UN-Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Völkerrechtsabkommens zu Wirtschaft und Menschenrechten, 24.-28. Oktober 2016, Genf ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 21.12.2016 - 12:01

NAP Wirtschaft & Menschenrechte verabschiedet

Die Bundesregierung hat heute einen schwachen Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Deutsche Unternehmen werden zwar aufgefordert, Menschenrechte in ihren Geschäftsbeziehungen zu achten, es fehlt jedoch an wirksamen Durchsetzungsmechanismen.  ... mehr 
Von Claudia Warning am 20.12.2016 - 11:50

Jobs müssen her: die Ökonomie der Armen

Die Ökonomie der Armen als Jobmotor steht immer wieder zur Debatte. Hilft das beste "formale" Wirtschaftswachstum, wenn nur wenige davon profitieren? ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 01.12.2016 - 18:52

Frankreich ist einen Schritt weiter

Während die Bundesregierung weiterhin die Veröffentlichung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte verschleppt, steht Frankreich kurz davor, Unternehmen gesetzlich zu menschenrechtlicher Sorgfalt zu verpflichten. ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 30.11.2016 - 10:51

Rechte für Menschen- Regeln für Unternehmen

Am 10. November hat Brot für die Welt gemeinsam mit dem CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung im Rahmen einer großen Konferenz Bilanz gezogen: Was hat sich fünf Jahre nach Annahme der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte getan? Was ist von dem deutschen Aktionsplan zu erwarten? ... mehr 
Von Caroline Kruckow am 23.09.2016 - 20:00

Studie: Warum scheiterte das Bioenergie-Projekt Addax?

Ein großes Investitionsvorhaben in Sierra Leone steht vor dem Aus: im Frühjahr 2016 verkündete Addax Bioenergy Sierra Leone, dass die Produktion seiner Bioethanolfabrik stillgelegt wird. Eine Studie weist nach, dass die beteiligten Entwicklungsbanken ihren eigenen Finanzierungsstandards nicht ausreichend nachgekommen sind. Für die Menschen vor Ort ist das Leben schwieriger geworden.

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Von Sarah Lincoln am 05.08.2016 - 12:06

Finanzministerium torpediert Auflagen für Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten

Ende Juli haben sich die Staatssekretäre der Bundesministerien erneut getroffen, um über den Entwurf des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte abzustimmen. Anlass des Treffens war die massive Verwässerung des Entwurfs durch das Bundesfinanzministerium.

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Von Sarah Lincoln am 27.06.2016 - 16:00

Bayer-Pestizide gefährden indische Bauern: Noch immer keine Reaktion der Welternährungsorganisation

Seit Jahren vertreiben das Chemieunternehmen Bayer im indischen Punjab hochgiftige Pestizide und trägt dabei nicht ausreichend Sorge, dass Bäuerinnen und Bauern über die Gefahren und über nötige Schutzmaßnahmen informiert werden. In Deutschland sind viele der in den Pestiziden enthaltenen Wirkstoffe verboten. Im Steckbrief „Bayer-Pestizide: Gift ohne Warnhinweise“  beschreibt Brot für die Welt ausführlich, wie die Geschäfte des Unternehmens Menschenrechte verletzen.

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Von Sarah Lincoln am 21.06.2016 - 10:50

Kleidung clever kaufen bei Kik? Betroffene des Fabrikbrands in Pakistan zu Gast in Deutschland

Im September 2012 kamen bei einer Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises im pakistanischen Karachi 260 Menschen ums Leben, 32 weitere wurden verletzt. Die ArbeiterInnnen erstickten und verbrannten während die Fenster der Fabrik vergittert, die Notausgänge versperrt und die Haupttreppe verschlossen waren. Hauptkunde der Fabrik in Pakistan war der deutsche Textildiscounter KiK. Vier Betroffene verklagen das Unternehmen nun vor dem Landgericht Düsseldorf auf Schadensersatz.

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