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Blog-Beiträge von Andreas Behn

Andreas BehnFreier Mitarbeiter

Von Andreas Behn am 07.07.2017 - 14:35

„Protest gegen Abbau sozialer Rechte“

Der Disput um G20-Politik und gerechten Welthandel wird nach Hamburg fast 12.000 Kilometer weiter südlich, in Argentinien fortgesetzt. Dort werden die WTO-Konferenz und der nächste Gipfel des G20-Clubs stattfinden. Protestbewegung stellt die Großevents in den Kontext des Rechtsrucks in der Region. ... mehr 
Von Andreas Behn am 06.07.2017 - 12:07

„Keine Entwicklung ohne Zivilgesellschaft“

Aktive Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Organisationen ist sowohl bei der G20 wie im indonesischen Alltag notwendig, sagt die Frauenrechtlerin Ruby Kholifah. Sie fordert mehr Raum für Dialog und kritisiert Intoleranz gegen Andersdenkende. ... mehr 
Von Andreas Behn am 29.06.2017 - 17:40

„Keine Investitionen ohne Menschenrechte“

Erst leidet Mexiko unter Freihandel mit den USA, jetzt unter Trumps Protektionismus, beklagt die Anwältin Alejandra Anchieta. Sie plädiert für internationale Verträge, in denen Umwelt und soziale Rechte berücksichtigt werden. Dies sollte auch für die Neuverhandlungen des EU-Mexiko-Abkommens gelten. ... mehr 
Von Andreas Behn am 26.06.2017 - 16:05

„Der Rest der Welt muss zusammenhalten“

Nach Trumps Absage an das Pariser Klimaabkommen steht der G20-Gipfel in Hamburg in der Verantwortung, keine weiteren Rückschläge zuzulassen. CAN-Direktor Wael Hmaidan lobt die deutsche Präsidentschaft und hofft auf einen weitgehenden Konsens gegen Klimaskeptiker. ... mehr 
Von Andreas Behn am 23.06.2017 - 18:51

„Sozialinvestitionen statt Profitdenken“

Viele zivilgesellschaftliche Organisationen im globalen Süden sehen die wirtschaftspolitischen Leitlinien der G20 mit großen Vorbehalten. Dementsprechend erwarten sie auch vom Gipfeltreffen im Hamburg kaum positive Signale für Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung. ... mehr 
Von Andreas Behn am 17.06.2017 - 02:52

„Der G20 fehlt es an Legitimität“

Das Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen Brasiliens, Rebrip, bezweifelt die Legitimität der G20. Vor allem die Degradierung von Ländern im Süden zu Rohstofflieferanten müsse hinterfragt werden. Und Brasiliens umstrittene Regierung ist derzeit nicht einmal ein Dialogpartner für Rebrip. ... mehr 
Von Andreas Behn am 12.06.2017 - 21:29

„Entwicklungsagenda nicht von außen aufdrücken“

Mit einem Marshall-Plan möchte das BMZ im Kontext der deutschen G20-Präsidentschaft Afrika zu einem wirtschaftlichen Aufschwung verhelfen. „Ja, aber“ sagen viele afrikanische Fachleute. Entwicklungspolitische Initiativen aus den Industriestaaten sollten sich an afrikanischen Vorgaben orientieren. ... mehr 
Von Andreas Behn am 25.05.2017 - 22:42

„Partnerschaft mit garantierter Gewinnspanne“

Die deutsche G20-Präsidentschaft plädiert für eine Investitions-Partnerschaft mit Afrika. Dort wird befürchtet, dass die privaten ausländischen Investoren davon mehr profitieren als arme Staaten. Gefordert wird, die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt des „Compact with Africa“ zu stellen. ... mehr 
Von Andreas Behn am 06.05.2017 - 19:25

C20 nimmt Einfluss auf G20

Noch vor dem G20-Gipfel kommen Vertreter der Zivilgesellschaft beim C20-Treffen im Hamburg zusammen. Der kenianische Kinderrechtler Davies Okombo wird Empfehlungen zu den Themen Ungleichheit, Gender und soziale Absicherung vorstellen. Politische Entscheidungsträger sollen beeinflusst werden. ... mehr 
Von Andreas Behn am 23.04.2017 - 15:45

„Schöne Reden, wenig Fortschritt“

Das Indigenen-Netzwerk IPACC kritisiert den Ressourcenhunger ausländischer Investoren. Afrika steht vor eine neuen „Kolonisationswelle“ mit verheerenden Folgen für Menschen und Umwelt. Auch die Klimapolitik kommt damit unter die Räder. Werden die G20-Staaten ihrer Verantwortung gerecht? ... mehr 
Von Andreas Behn am 18.11.2016 - 19:05

Audio: Parisabkommen wird mit Leben gefüllt

Die Bilanz der Klimakonferenz von Marrakesch ist positiv, sagt Klimaexpertin Sabine Minninger. Bei der Ausgestaltung der Regeln des Pariser Abkommens gab es Fortschritte. Doch für klimabedingte Schäden und Verluste fehlt es immer noch an konkreten Geldzusagen.  ... mehr 
Von Andreas Behn am 16.11.2016 - 16:21

Audio: Lücken in der Klimafinanzierung

In Sachen Klimafinanzierung herrscht in Marrakesch bestenfalls vorsichtiger Optimismus, sagt Alexander El Alaoui, Referent für ethisches Investment von Brot für die Welt. Positiv ist, dass einige Staaten finanzielle Zusagen gemacht haben, darunter auch Deutschland. ... mehr 
Von Andreas Behn am 15.11.2016 - 13:52

Audio: Marokko löst Deutschland als Vorreiter ab

Marokko hat Deutschland als Musterbeispiel für eine Energiewende abgelöst, sagt Johannes Grün, Referatsleiter Wirtschaft und Umwelt bei Brot für die Welt. Mit den von beiden Ländern angestoßenen NDC-Partnerschaften unterstützt Deutschland zwar den Ausbau erneuerbarer Energien im globalen Süden. ... mehr 
Von Andreas Behn am 14.11.2016 - 12:42

Audio: Demo in Marrakesh für Klimagerechtigkeit

Die Zivilgesellschaft hat mit einer Demonstration während der COP 22 in Marrakesh die Forderung nach mehr Klimagerechtigkeit auf die Straße getragen. Die erste Klimademo in Marokko sei ein großer Erfolg gewesen, sagt Ulrike Schumacher vom Referat Klimapolitik bei Brot für die Welt. ... mehr 
Von Andreas Behn am 12.11.2016 - 18:34

Audio: Musterland für Energiewende

Marokko, Gastgeber der 22. Klimakonferenz, gilt als weltweiter Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien und ist Beispiel für eine ambitionierte Energiewende, sagt Boris Schinke von Germanwatch. Gemeinsam mit Brot für die Welt führte die Organisation eine Pressereise durch. ... mehr 
Von Andreas Behn am 09.11.2016 - 15:13

Audio: Rabenschwarzer Tag für den Klimaschutz

Die Wahl von Donald Trump und die Blockade eines deutschen Klimaplans bedeuten für das Hilfswerk Brot für die Welt herbe Rückschläge beim Ringen um Klimaschutz. „Heute ist ein rabenschwarzer Tag für die internationale Klimapolitik", erklärt Sabine Minninger, Klimareferentin von Brot für die Welt. ... mehr 
Von Andreas Behn am 09.11.2016 - 13:49

Audio: Menschenrechte sind Teil des Klimaschutzes

Menschenrechte sind seit dem Pariser Abkommen offizieller Teil der Klimaverhandlungen. Diese Rechte werden in Zukunft die Verhandlungen zur Bremsung des Klimawandels prägen, sagt Sophia Wirsching, Referentin für Migration von Brot für die Welt. ... mehr 
Von Andreas Behn am 08.11.2016 - 15:20

Audio: Ohne klare Regeln kein Klimaschutz

In Marrakesh muss das Pariser Klimaabkommen konkretisiert, handhabbar gemacht werden. Es müssen klare Regeln geschaffen und die nächsten Schritte beim Klimaschutz definiert werden, fordert Isaiah Toroitich von der ACT-Allianz. ... mehr 
Von Andreas Behn am 07.11.2016 - 18:56

Audio: Bedienungsanleitung zum Klimaschutz gesucht

Das globale Klimaabkommen ist beschlossene Sache, es fehlt die Umsetzung. Und zwar eine Ambitionierte, fordert Sabine Minninger, Klimaexpertin von Brot für die Welt. Die Herausforderung der 22. Klimakonferenz in Marrakesch ist, ehrgeizige Vorreiter zu finden und ihnen zu folgen.  ... mehr 
Von Andreas Behn am 19.12.2015 - 23:42

AUDIO: „Es geht gar nichts mehr voran„

Stimmen von der WTO-Konferenz: Die WTO-Ministerkonferenz in Nairobi hat keine wirklich neuen Beschlüsse und vor allem keine neuen Vorteile für die Entwicklungsländer gebracht, kommentiert der Agrarexperte von Brot für die Welt, Francicso Mari. Vor allem dem Druck der USA ist es zu verdanken, dass die Doha-Entwicklungsagenda in Zukunft keine große Rolle mehr spielen wird.

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Von Andreas Behn am 18.12.2015 - 09:33

AUDIO: „Wir brauchen neue Handelsbeziehungen“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Die WTO kämpft in Nairobi um ihr Überleben, meint Liepollo Pheko Lebohang. Immer mehr Staaten setzen auf regionale Abkommen, da der multilaterale Prozess ihnen zu langsam voran geht. Auch hat sich die Welt verändert, und die Industriestaaten haben an Macht verloren. Die südafrikanische Aktivistin kämpft gegen die Ungerechtigkeiten, die die Freihandelslogik beinhaltet.

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Von Andreas Behn am 17.12.2015 - 20:03

AUDIO: „Eine neue alte Weltweltordnung“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Immer mehr Menschen, auch in Kenia, schauen der WTO auf die Finger, stellt Boniface Mabanza von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in Heidelberg fest. Denn die Debatten der Regierungsdelegationen haben immer weniger mit den Anliegen der Bevölkerung zu tun. Doch wichtiger noch als die WTO sind inzwischen regionale Handelsabkommen wie TTIP.

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Von Andreas Behn am 17.12.2015 - 14:15

AUDIO: „Ein kleiner Fortschritt, viele Jahre zu spät“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Ein kleiner Fortschritt zeichnet sich bei den Verhandlungen über Agrar-Exportsubventionen ab, analysiert Tobias Reichert von Germanwatch am vorletzten Tag der Ministerkonferenz. Sonst ist von der WTO in Nairobi nicht viel zu erwarten. Beim Streit um die Zukunft der Doha-Entwicklungsrunde ist keine substanzielle Einigung abzusehen.

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Von Andreas Behn am 17.12.2015 - 11:42

AUDIO: „EPAs bringen uns mehr Armut“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Als Teil der Delegation von Brot für die Welt beobachtet Marius Sagna die WTO-Verhandlungen zu Agrarwirtschaft. Die Bauern in Senegal können nicht mit den subventionierten Produkten aus Europa oder den USA konkurrieren. Aktiv im Netzwerks gegen die Wirtschafts-Partnerschaftsabkommen (EPA) in Senegal, kritisiert Sagna die Handelspolitik Europas.

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Von Andreas Behn am 17.12.2015 - 10:32

AUDIO: „Unsere Märkte werden überschwemmt“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Sehr unzufrieden mit dem Verlauf der WTO-Verhandlungen ist Yvonne Takang aus Kamerun. Die kritischen Positionen aus Afrika zur Liberalisierung des Welthandels werden kaum gehört. Die Bürgerrechtsaktivistin befürchtet, dass die Regeln, die die WTO vorantreibt, negative Auswirkungen für die Landwirtschaft in armen Ländern haben werden.

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Von Andreas Behn am 16.12.2015 - 14:19

AUDIO: „Kein weiteres Entgegenkommen“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Die WTO-Konferenz in Afrika könnte den Beteiligten die Augen öffnen, was die Freihandelsagenda für unsere Landwirtschaft und unsere Entwicklungschancen bedeutet, meint Daniel Maingi von der kenianischen NGO Growth Partners Africa. Der Import zu Dumpingpreisen und Hindernisse zur Sicherung der Ernährungssouveränität müssen beendet werden.

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Von Andreas Behn am 16.12.2015 - 09:35

AUDIO: „WTO ohne Ambitionen“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Die USA würden die Doha-Entwicklungsrunde am liebsten begraben. Auch die EU unternimmt kaum etwas und setzt lieber auf bilaterale Abkommen. Für Sven Hilbig, Referent für Welthandel bei Brot für die Welt, zeigt die gedämpfte Stimmung zum Auftakt der 10. Ministerkonferenz, dass arme Länder nicht viel von dem Treffen in Nairobi erwarten sollten.

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Von Andreas Behn am 15.12.2015 - 17:43

AUDIO: „Gegen die Pläne der Weltmächte“

Stimmen von der WTO-Konferenz: Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Afrika und Europa begleitet Wanjiru Peris Njehiah die 10. WTO-Ministerkonferenz in Nairobi. Erstmals findet solch ein Kongress in Afrika statt, das stimmt optimistisch. Wir hoffen, dass die Doha-Entwicklungsagenda hier konstruktiv weiter diskutiert wird.

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Von Andreas Behn am 11.12.2015 - 16:03

„Wir sollten den Bäumen erlauben zu wachsen“

Ngassani William Magesse (56), Umweltkoordinator des Christian Council of Tanzania (CCT) in Dodoma, hofft, dass „in Paris keine Talkshow veranstaltet wird“. Eine Stellungsnahme des Brot für die Welt-Partners aus Tansania.

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Von Andreas Behn am 11.12.2015 - 16:01

„Das Umweltministerium wurde abgeschafft“

Elina Doszhanova (32), Direktorin der kasachischen NGO Social Ecological Fund, warnt vor Wassermangel und Gletscherschmelze. Eine Stellungsnahme der Brot für die Welt-Partnerin aus Kasachstan

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