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Blog-Beiträge von Francisco Marí

Francisco MaríReferent für Welternährung
+49 (0) 30 65211-1822E-Mail: francisco.mari@brot-fuer-die-welt.de

Von Francisco Marí am 25.09.2018 - 17:07

Tiefseebergbau-Bedrohung für Meere und Bevölkerung

Eine neue Studie über die Gefahren des kommerziellen Meeresbodenbergbaus in Papua-Neuguinea von Brot für die Welt und Fair Oceans zeigt die Gefahren dieses Großprojektes auf. Wissenschaft, lokale Bevölkerung und internationale Zivilgesellschaft kommen in der Studie zu Wort und warnen vor den Folgen. ... mehr 
Von Francisco Marí am 29.08.2018 - 21:19

Keine EU Zölle für Afrikas Exporte: ein Schwindel?

Die Handelspolitik der EU steht immer wieder in der Kritik, die Entwicklung von Landwirtschaft und Kleinindustrie in Afrika zu behindern. Die Kritikpunkte sind, dass billige Agrarexporte afrikanischen KleinbäuerInnen schaden und hohe EU-Handelshürden den Export verarbeiteter Güter verhindern. ... mehr 
Von Francisco Marí am 17.04.2018 - 22:57

Kritik an EU - Afrika Handelsabkommen (EPAs)

 Mehrere deutsche Entwicklungsorganisationen haben an die neue Bundesregierung appelliert, die zwangsweise Öffnung afrikanischer Märkte durch die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA - Englisch: Economic Partnership Agreements/EPA) der Europäischen Union mit Afrika auszusetzen.
 

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Von Francisco Marí am 05.04.2018 - 22:01

Das Weltsozialforum lebt, aber…

Das 13. Weltsozialforum (WSF) fand vom 13. bis 17. März 2018 im brasilianischen Salvador de Bahia statt. Veranstaltet wurde es von einem großen Kollektiv aus Bewegungen, Netzwerken, NROs, AktivistInnen und Studierenden aus der Stadt Salvador und dem Bundesstaat Bahia.

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Von Francisco Marí am 26.03.2018 - 13:22

Trumps Protektionismus - Beispiel für arme Länder?

Die Dokumentation "Spiel ohne Grenzen: Die Lüge vom freien Handel" entlarvt das Beklagen neoliberal ausgerichteter Marktbefürworter, dass der neue Protektionismus á la Trump dem freien Handel schadet, als pure Heuchelei der Europäischen Union. ... mehr 
Von Francisco Marí am 14.03.2018 - 04:42

WSF 2018: Widerstand für neue Politikkonzepte

Das WSF ist nach fast 10 Jahren zurück in das Gründungsland der Weltsozialforen zurückgekehrt. Brasilien ist aber 2018 ein anderes Land. Es ist eine andere Stimmung. Es ist auch eine andere Stadt.

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Von Francisco Marí am 27.02.2018 - 21:09

Senegal: Unser täglich Weißbrot!

Die ZDF Zoom Dokumentation von Katarina Schickling „Der Wahnsinn mit dem Weizen“ zeigt, wie im Senegal EU Weizenexporte seit Jahrzehnten Getreidebauern und -bäuerinnen von lokalen Märkten verdrängen. Ein weiteres Kapitel verfehlter EU Agrarpolitik. ... mehr 
Von Francisco Marí am 03.12.2017 - 20:16

Ohne, mit oder gegen Europa -

Welche Rolle nimmt die Europäische Union (EU) in der Entwicklung Afrikas ein, sollte sie einnehmen oder sollte sie gar aus afrikanischer Sicht lieber darauf verzichten?  ... mehr 
Von Francisco Marí am 26.11.2017 - 13:49

Merkel streicht EPA Debatte von EU-Afrika Gipfel

Bundeskanzlerin Merkel kündigte auf dem Civil-20 Summit an, dass auf dem EU-Afrika-Gipfel in Abidjan unfaire Handelsverträge zwischen Afrika und Europa neu verhandelt werden sollen. Nur ein leeres Versprechen? ... mehr 
Von Francisco Marí am 13.06.2017 - 06:41

Faire Handelsbeziehungen statt EPAs und Compacts

Im Vorfeld der Afrikakonferenz der Bundesregierung zur G-20-Initiative „Compact mit Afrika“ in Berlin hatten Attac, Brot für die Welt, Germanwatch, MISEREOR und KASA HandelsexpertInnen aus afrikanischen und europäischen Ländern zu einer Alternativkonferenz eingeladen. ... mehr 
Von Francisco Marí am 05.03.2017 - 14:34

„Bedrängt, aber nicht am Boden“

Die Vereinigung der westafrikanischen Kirchenräte veranstaltete in Lomé zum ersten Mal eine Konferenz, die sich mit der Wirkung von Migration und Flucht auf Entwicklung und Handel in Westafrika beschäftigt. ... mehr 
Von Francisco Marí am 05.12.2016 - 11:53

EPA-Handelsabkommen EU-Ghana ratifiziert!

Unter dem Druck der EU-Kommission hat Ghana als Ersatz für die sich hinschleppenden Verhandlungen um ein geplantes westafrikanisches Wirtschaftsabkommen (WPA) ein bereits 2008 abgeschlossenes bilaterales Zwischenabkommen ratifiziert. Ansonsten, droht die EU, werden Strafzölle fällig. ... mehr 
Von Francisco Marí am 12.10.2016 - 21:32

Agrarwende statt Freihandel

In einer im August 2016 veröffentlichten Studie hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung die ökonomischen Folgen des Klimawandels auf die Landwirtschaft sowie die Rolle des internationalen Agrarhandels als mögliche Anpassungsmaßnahme für den Zeitraum von 1995 bis 2095 modelliert. Die Studie legt den zweifelhaften Schluss nahe, dass bei einer „restriktiven Handelspolitik (…) ökonomische Verluste der Landwirtschaft“ zu befürchten sind und in der Folge die Nahrungsmittelpreise steigen könnten.

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Von Francisco Marí am 18.08.2016 - 09:34

Weltsozialforum 2016: Kritik, Bilanz und Perspektiven

Das Weltsozialforum 2016 in Montreal ist zuende. 30.000 Teilnehmende beteiligten sich an den lebhaften Diskussionen über eine gerechte Weltordnung. Francisco Marí zieht Bilanz.

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Von Francisco Marí am 14.08.2016 - 19:30

Weltsozialforum: Vielfalt gemeinsam Denken!

Die großen Vorlesungssäle waren nur selten ganz gefüllt. In den vielen Gebäuden der verschiedenen Universitäten von Montreal ging es ruhig und sachlich her. Vielleicht auch deswegen, weil teilweise die Übersetzung fehlte und deshalb alle zwang, sich gut gegenseitig zuzuhören.

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Von Francisco Marí am 12.08.2016 - 11:37

Wo bleibt die Kapitalismuskritik des Weltsozialforums?

Im kanadischen Montreal treffen sich 50.000 Vertreterinnen und Vertreter sozialer Bewegungen und von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt beim 13. Weltsozialforum. Francisco Marí beschreibt in einem Interview mit der Tageszeitung „Neues Deutschland“ die Bedeutung des Forums im Jahr 2016. 

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Von Francisco Marí am 10.08.2016 - 06:12

Auftaktkundgebung auf Weltsozialforum - Gedenken an ermordete Menschenrechtlerin Berta Cáceres

15.000 Globalisierungskritiker aus 120 Staaten auf den Straßen Montreals demonstrieren gegen Ausbeutung und Turbokapitalismus . Vertreter der „First Nation“, der  Erstbewohner Kanadas liefen auf der Eröffnungsdemo vorneweg, gefolgt  von einer großen Vielfalt kanadischer und internationaler Gruppen. Metallarbeiter neben Lesben und Schwulen, Mönche neben Umweltaktivistinnen oder Unterstützer und Gegner der Regierung in Venezuela. Daneben auch NROs, wie Oxfam, Brot für die Welt oder die katholische Entwicklungsagentur Frankreichs CCFD.

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Von Francisco Marí am 08.08.2016 - 06:53

Weltsozialforum in Montreal erwartet 50.000 Teilnehmende

Zum zwölften Male werden sich Aktive aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Kirchen, NROs, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zu einem Weltsozialforum (WSF) treffen, in diesem Jahr vom 9. bis 14. August 2016 in Montreal/Kanada. Dies ist ein Novum, denn  zum ersten Mal findet ein Weltsozialforum in einem Industrieland statt. Es ist Ausdruck davon, dass der Nord-Süd Gegensatz verschwimmt, ohne dass jedoch die globale Ungleichheit verschwindet. Armut und Unterdrückung lassen sich aber immer weniger im Nord-Süd-Gegensatz verorten.

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Von Francisco Marí am 30.05.2016 - 20:09

Nein zum Tiefseebergbau im Südpazifik

Auf einem von Brot für die Welt (BfdW) und der Partnerorganisation Bismarck Ramu Group (BRG) veranstalteten Workshop in Madang/Papua-Neuguinea wurden die Ergebnisse zweier in Auftrag gegebener Studien zu den möglichen Folgen des Tiefseebergbaus in der Region vorgestellt. Nach den ersten Versuchen in den späten 1970er Jahren gab es für lange Zeit keine ernsthaften Anstrengungen mehr, Tiefseebergbau zu betreiben. In den letzten zehn Jahren hat jedoch ein regelrechtes Wettrennen um die unterseeischen Vorkommen eingesetzt und Dutzende von Lizenzen sind mittlerweile von den pazifischen Inselstaaten an Konzerne vergeben worden, die neue Tiefseebergbau-Projekte planen.

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Von Francisco Marí am 29.04.2016 - 03:33

Fischfang im Viktoriasee: Darwins Alptraum zuende?

Der Viktoriasee ist einer der fischreichsten Seen der Welt. Der Export des Nilbarschs ernährt nicht nur Millionen Menschen an seinen Küsten, sondern gibt Männern und Frauen Arbeit und Einkommen. Es steht nicht besonders gut um den Bestand dieser Fischart, aber genau wusste man es bisher noch nicht. ... mehr 
Von Francisco Marí am 18.04.2016 - 07:44

Von Krieg bis zur „Wirtschaftsflucht“

Beim Podiumsprojekt „Gedanken ZUFLUCHT“ beleuchteten die Gäste die Hintergründe von Flucht und ihren Ursachen und lieferten ein Lehrstück in Sachen politischer Aufklärung. ... mehr 
Von Francisco Marí am 10.03.2016 - 02:24

Afrika: Fischerei-Frauen fordern mehr Anerkennung

Am Internationalen Frauentag haben sich Kleinunternehmerinnen aus dem afrikanischen Fischereisektor getroffen. 80 Vertreterinnen aus 47 Staaten Afrikas machten in einem Workshop deutlich, dass ohne ihre Arbeit der Fisch aus afrikanischen Gewässern niemals auf die Teller kommen würde. ... mehr 
Von Francisco Marí am 08.02.2016 - 20:31

Für mehr Transparenz auf den Meeren – Mauretanien startet Fischereiinitiative

In der mauretanischen Hauptstadt haben 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Regierungen, UN-Behörden und Zivilgesellschaft an der Gründung einer neuen Fischerei Transparenz Initiative (FiTi) teilgenommen. Auch Brot für die Welt war zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort.
 Mauretanien sorgt sich um die Zukunft der weltweiten Fischbestände, da immer noch eine große Anzahl von Fangaktivitäten in den Ozeanen nicht berichtet werden oder gar illegal geschehen. Ziel der Initiative ist es, Regierungen und Industriefischerei aufzufordern, ihre Fangzahlen und Fangtechniken, die Aktivitäten ihrer Fangboote, die Fanglizenzen und den Zustand der Fangbestände offenzulegen.

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Von Francisco Marí am 21.12.2015 - 09:59

WTO: Keine Weihnachtsgeschenke aus Nairobi

Die 10. Ministerkonferenz der WTO in Kenia ist zu Ende. Für die Entwicklungsländer, deren Landwirtschaft sich immer noch unfairer Konkurrenz durch subventionierte Billigprodukte aus Industrieländern gegenübersieht, hat sich kaum etwas zu ihren Gunsten verbessert.

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Von Francisco Marí am 14.12.2015 - 21:36

Wie lange noch – WTO? 20 Jahre sind genug!

Die Feier zum 20jährigen der WTO in Nairobi wird wahrscheinlich der einzige Anlass sein, warum die fast 3.000 Delegierten aus den Wirtschaftsministerien aus aller Welt samt Hunderten von Handelsexperten und vielen Vertreter_innen von NROs, darunter auch wir von Brot für die Welt, in die kenianische Hauptstadt für vier Tage zusammenkommen. Es liegt so gut wie nichts auf dem Verhandlungstisch, was auch nur im Entferntesten Aussicht hätte einstimmig verabschiedet zu werden.

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Von Francisco Marí am 17.11.2015 - 00:06

EU–Migrationspolitik bringt auch Seeleute in Not

Auch wenn momentan die Bilder von Flucht und Migration eher aus den EU-Ländern kommen, bleibt das Mittelmeer von der Ägäis bis Gibraltar weiterhin der tödlichste Weg, um die europäische Mauer zu überwinden. Vor allem für Menschen aus Afrika ist es meist der einzige Weg. Auch die Mannschaften von Handelsschiffen und Fischerbooten im Mittelmeer verzweifeln, wenn sie zu spät zur Hilfe kommen.

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Von Francisco Marí am 15.06.2015 - 12:10

Für ein „Afrikanisches Jahr der Kleinfischerei“ - Fischereiminister eröffnet Büro von CAOPA in Senegal

Der Verband der Kleinfischer in Westafrika fordert, zusammen mit anderen Institutionen, die Afrikanische Union (AU) auf, das Jahr 2017 zum „afrikanischen Jahr der handwerklichen Fischerei“ auszurufen. Bei einer hierzu veranstalteten Konferenz in Sally / Senegal vom 12. bis 14.Juni 2015 wurde in Anwesenheit des Ministers für maritime Angelegenheit, Oumar Gueye, die Notwendigkeit eines solchen Jahres mit den Gefahren begründet, denen sich gegenwärtig dieser Sektor in Afrika gegenübersieht. Minister Gueye überbrachte die Unterstützung dieses Ansinnens durch den amtierenden Präsidenten Senegals Macky Sall.

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Von Francisco Marí am 02.11.2014 - 18:23

Vorbereitungen für Weltsozialforum Tunis2015 gestartet

Nur einige Tage nach den ersten freien Parlamentswahlen tagte das Steuerungskomitee des Weltsozialforums (IC) in Hammamet/Tunesien, um sich über die Vorbereitungen zum WSF 2015 in Tunis zu informieren. Das Motto des nächsten Forums wird „Recht und Würde“ sein. Das Steuerungskomitee, in dem Brot für die Welt vertreten ist, erklärte seine Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung und mit den Menschen in Burkina Faso.

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Von Francisco Marí am 30.10.2014 - 23:52

Die Welt braucht kein TTIP

... oder wie der Alte Fritz die amerikanische Kartoffel zum Goldstandard in der deutschen Ernährung machte...

Am Montag, 27. Oktober 2014 lud die Friedrich Ebert Stiftung (FES) zu einer Abendveranstaltung in Potsdam ein. Das Thema war das transatlantische Handelsabkommen, TTIP. Viele, geschätzte 150 Interessierte kamen ins ehrwürdige Gebäude des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, dem Kutschstall.

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Von Francisco Marí am 27.10.2014 - 07:42

Der Fisch schwimmt ins UN-Ernährungskomitee

Das UN-Komitee für Ernährungssicherheit würdigte in Rom den Beitrag von Fischerei und Aquakultur zur Welternährung und zieht aus einem neuen Bericht politische Konsequenzen. Nichtregierungsorganisationen begrüßen diesen Prozess, kritisieren aber, dass die Empfehlungen nur unverbindlich sind. ... mehr 
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