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Blog-Beiträge von Gisela Schneider - Difäm e.V.

Direktorin des Difäm - Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V.
Seit über 100 Jahren fördert das Difäm als Organisation für weltweite christliche Gesundheitsarbeit die Gesundheitsversorgung in wirtschaftlich armen Ländern, besonders für benachteiligte Menschen. Das Difäm ist Träger der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus in Tübingen und Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg. Dr. Gisela Schneider ist als Ärztin und Leiterin des Difäm in Westafrika unterwegs, um gemeinsam mit den lokalen Partnern des Difäm nach der Ebola-Epidemie den Weg zu einer langfristigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Land zu ebnen. Zuvor war die Tropenmedizinerin aus Tübingen in Liberia, um dort Fachkräfte in den lokalen Krankenhäusern sowie freiwillige Dorfgesundheitshelfer zu schulen. Sie klären seitdem in ihren Gemeinden darüber auf, wie Verdachtsfälle frühzeitig identifiziert und Kranke bereits zuhause isoliert und richtig gepflegt werden können.

Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 31.07.2015 - 15:36

Erster wirksamer Ebola-Impfstoff nachgewiesen

Meine Rückreise aus Liberia führt mich über Casablanca.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 31.07.2015 - 14:45

Liberia: Besuch bei der Regierungskommission für Wiederaufbau

Ich bin mit dem Team unseres Projektpartners, der Christian Health Association of Liberia (CHAL), mitten in einem Workshop zur Weiterentwicklung unserer Arbeit und Festlegung der strategischen Ziele, als das Telefon klingelt.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 31.07.2015 - 12:52

Ebola: Von der Nothilfe zu nachhaltigen Programmen

Zurück in Monrovia gilt es nun die gesammelten Daten der letzten Tage auszuwerten und gemeinsam mit dem Team unserer Partnerorganisation, der Christian Health Association of Liberia (CHAL), die strategischen Schwerpunkte für die kommenden drei Jahre zu entwickeln.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 30.07.2015 - 14:28

Ebola: Fassade der "Normalität"

Heute fahren wir von Ganta aus zum Phebe Hospital. Im Krankenhaus angekommen, besuche ich die Ebola-Behandlungsstation. Sie wurde gerade eröffnet, als ich im September letzten Jahres in Liberia war. Der letzte Ebola-Patient wurde dort im Februar behandelt.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 29.07.2015 - 09:23

Liberia: Hilfe bei vernachlässigten Krankheiten

Eine junge Ordensschwester eines Rehabilitationszentrums für Leprapatienten hatte mich und meine Begleiter des Christlichen Gesundheitsnetzwerks in Liberia (CHAL) gebeten zu kommen.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 28.07.2015 - 17:00

Liberia: Viel geschafft im Qualitätsmanagement

Es ist gut die Krankenhäuser nun schon zum zweiten oder dritten Mal zu sehen. So sehe ich, was sich in den letzten Monaten hier getan hat. So sehr im allgemeinen Leben Ebola keine Rolle mehr zu spielen scheint, so sehr ist es bis heute im Gesundheitssystem präsent, auch wenn es keine aktuellen Fälle gibt.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 27.07.2015 - 16:01

Ebola: Zur Normalität zurück - oder doch nicht?

Wer in Monrovia unterwegs ist, erlebt eine sehr geschäftige Stadt. Nach fast einem Jahr im Banne von Ebola scheint das Leben wieder seinen gewohnten Gang zu gehen. Schülerinnen und Schüler sind in den letzten Tagen vor den Sommerferien auf dem Schulweg.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 24.07.2015 - 17:02

Ebola: Gesundheitseinrichtungen in Monrovia - Wo stehen sie nach der Ebola-Epidemie?

Angst und Verunsicherung sind ständige Begleiter in Liberia. Auch die Mitarbeitenden im Gesundheitssektor sind verunsichert und dringend auf psychosoziale Betreuung angewiesen.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 22.07.2015 - 12:28

Ebola: Mitarbeitende in den Krankenhäusern haben immer noch Angst

Menschen, die in Liberia auf medizinische Hilfe angewiesen sind, werden aus Angst vor Ebola immer wieder in Krankenhäusern abgewiesen. In den Kirchengemeinden wurde eine neue Form des Gebets für Kranke entwickelt.  Dr. Gisela Schneider berichtet, wie wichtig es ist, dass Mitarbeitende im Gesundheitssektor ausgebildet werden und lernen, mit ihrer Angst umzugehen, um anderen helfen zu können.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 22.07.2015 - 11:31

Ebola: Partnerschaftliche Aufbauarbeit der Gesundheitsversorgung in Liberia

Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Difäm-Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. und der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus besucht zurzeit Einrichtungen der Christian Health Association of Liberia – eine Partnerorganisation des Difäm – und macht sich vor Ort ein Bild über die Auswirkungen von Ebola auf die Gesundheitsversorgung und die Menschen. Die Angst ist weiterhin tief in den Menschen verankert. In ihrem Blog berichtet Gisela Schneider ausführlich über ihre Begegnungen und Eindrücke während der Reise.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 09.02.2015 - 14:30

Ebola: Masernfälle und Geburtskomplikationen drängen auf Krankenversorgung

Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider war vom 28. Januar bis 9. Februar in Sierra Leone, um dort mit lokalen Partnern nach der Ebola-Epidemie den Weg zu einer langfristigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu ebnen. Die nächsten Jahre wird das Difäm seine Partner vor Ort begleiten, sie unterstützen und von Tübingen aus Botschafter für die sonst vergessene Region sein.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 07.02.2015 - 13:56

Ebola: Trauma-Arbeit für Überlebende

Die Gruppe, die ich antreffe, sieht aus, wie eine bunt gemischte Jugendgruppe. Fröhlich sitzen sie zusammen. Was sie verbindet, ist die Tatsache, dass sie als Überlebende aus den Behandlungszentren entlassen wurden. Das Durchschnittsalter: 18 Jahre! (15 - 30 Jahre Spanne).

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 07.02.2015 - 13:31

Ebola: Wie sicher kann ein Krankenhaus sein?

Wie sicher kann ein Krankenhaus in einer Ebola-Epidemie, auch wenn sie am abklingen ist, eigentlich sein? Zu viele Krankenschwestern und Ärzte sind in den vergangenen Monaten verstorben. „Wenn Dr.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 06.02.2015 - 09:53

Sierra Leone: Noch viele Erkrankte im Epi-Zentrum

Die Krankenhäuser, die wir besuchen, liegen alle mitten in einem Epi-Zentrum der Ebola-Epidemie. Leider gibt es hier noch immer viele Erkrankte. Ebola-Ambulanzwagen sehen wir sehr viele. Auf unserem Weg kommen wir an einem Behandlungszentrum und mehreren Gemeindeversorgungszentren (Community Care Centres) vorbei.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 04.02.2015 - 08:26

Westafrika: Wichtige Behandlung wieder aufnehmen

Heute geht es in die Berge hinter der Stadt Freetown, eine wunderschöne Gegend. „Hier wohnten schon in der Kolonialzeit die Herren und heute haben sich die Reichen hier niedergelassen. Das Land ist hier so teuer, dass sich der Normalbürger das nie leisten könnte“, erklärt mir einer meiner Teammitglieder.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 03.02.2015 - 08:22

Ebola: Vom Wellblechverschlag zur Klinik

Heute waren wir wieder in Freetown unterwegs, in einer armen Gegend nicht weit vom Zentrum entfernt. Am Ende ging es zu Fuß durch in eine kleine, enge Gasse. Der Eingang zum St. Anthony Hospital war kaum zu erkennen. Hinter dem Tor kam ein Gehöft zum Vorschein, in dem auch eine Schule untergebracht ist.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 02.02.2015 - 09:26

Ebola: Positive Zeichen für ein Leben nach der Krise

Tag 2: Für unsere ersten Situationsanalysen (Assessments) in zwei Einrichtungen in den Outskirts von Freetown waren wir unterwegs mit einem Team von fünf Leuten. Als wir durch die Hauptstadt von Sierra Leone kommen, erkennt man wieder ein normales Marktleben.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 31.01.2015 - 21:06

Ebola: Aufbauarbeit in Sierra Leone nach der Epidemie

Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Difäm - Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. ist in Sierra Leone unterwegs, um gemeinsam mit den lokalen Partnern des Difäm nach der Ebola-Epidemie den Weg zu einer langfristigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Land zu ebnen.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 02.11.2014 - 13:58

Partnerschaft über Ebola-Hilfe hinaus

Dr. Gisela Schneider war vom 24. Oktober bis zum 2. November in Liberia unterwegs, um mit den lokalen Partnern Präventionsmaßnahmen zu besprechen und Trainer für die Infektionskontrolle an Krankenhäusern in der Ausbildung zu beraten. Am 9. Tag fasst sie die Erfahrungen ihrer Reise zusammen.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 01.11.2014 - 16:59

Kick Ebola out

Tag 8: Die Frauen sind hier Liberia schon frühmorgens unterwegs. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, die leeren Schüsseln auf dem Kopf. Es ist Erntezeit. Der Reis ist reif und muss geschnitten werden. Erntezeit - diese Zeit gibt Hoffnung.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 31.10.2014 - 10:10

Ebola: Überlebende helfen bei der Ausbildung von Freiwilligen

Tag 6: Und wie geht es Patienten, die in so ein Behandlungszentrum (Ebola Treatment Units - ETU) kommen? Die Angst vor der Isolation ist in der Bevölkerung groß, aber in der Zwischenzeit habe viele Patienten das ETU gesund verlassen. So langsam wird es vielen klar, dass es durchaus Überlebenschancen gibt.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 30.10.2014 - 12:02

Intensives Training und ein unverhofftes Wiedersehen

Tag 6: Heute war ein gemeinsamer Workshop mit den Trainern angesetzt, die anschließend Schulungen in den Gesundheitseinrichtungen durchführen oder die Freiwilligen für die Gemeindearbeit ausbilden.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 29.10.2014 - 15:20

Notdienste funktionieren

Tag 5: Gleich nach Sonnenaufgang traten wir heute die Rückreise nach Monrovia an. Auf schlechter Straße ging es zunächst ans Phebe Hospital im Bong County, ein großes Krankenhaus mit 245 Betten. Auch hier sind fünf Mitarbeitende in den letzten Monaten an Ebola verstorben.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 28.10.2014 - 10:38

Keep safe and keep serving statt Lotteriespiel

Tag 3: Nach einer langen Fahrt auf schlechten Straßen kamen wir am Sonntagabend in Zorzor, Lofa County an. Das Lutherische Krankenhaus hatte um Unterstützung bei der Triage (Sichtung oder Einteilung von Patienten zur Priorisierens medizinischer Hilfeleistungen) gebeten.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 26.10.2014 - 17:36

Ebola: Warten auf Hilfslieferungen aus Deutschland

Tag 2: Nach einem ruhigen Flug sind wir gut in Monrovia gelandet. Die Regenzeit ist mittlerweile fast zu Ende und so sind auch die Außentemperaturen angenehmer und vor allem die Luftfeuchtigkeit geringer. Auf dem Flughafen hat man sich inzwischen gut auf die Krisensituation eingestellt.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 25.10.2014 - 14:07

Ebola: Mitreisende aus aller Welt auf dem Weg nach Liberia

Tag 1: Auf Grund eines technischen Problems wurde mein gestriger Flug gestrichen und die Weiterreise um 24 Stunden verschoben.

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 24.10.2014 - 20:42

Ebola: Auf dem Weg nach Liberia

Dr.Gisela Schneider, Direktorin des Difäm - Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. reist erneut nach Liberia. Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation des Difäm schult die Tropenmedizinerin aus Tübingen Fachkräfte in den lokalen Krankenhäusern sowie freiwillige 

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Von Gisela Schneider - Difäm e.V. am 19.09.2014 - 12:51

"Die Hilfe muss zu den Menschen kommen"

Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission (Difäm), fordert im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika dringend dazu auf, wesentlich mehr gegen die Ausbreitung der Krankheit zu unternehmen und dabei lokale Gesundheitssysteme zu stärken.

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