Übersicht

Blog-Beiträge von Sarah Lincoln

Sarah LincolnReferentin für Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Menschenrechte
+49 (0) 30 65211-1800E-Mail: sarah.lincoln@brot-fuer-die-welt.de
mehr zur Person

Von Sarah Lincoln am 06.09.2017 - 16:23

Studie: Rechtsschutz gegen Unternehmen verbessern

Die Studie “Removing Barriers to Justice” beschreibt anhand von fünf Fallbeispielen, wie schwierig es ist, Unternehmen für Rechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen und welche Reformen erforderlich sind. Abhilfe könnte ein internationales Abkommen zur Regulierung von Unternehmen schaffen.  ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 11.07.2017 - 11:49

UN fordert Staaten auf, Unternehmen zu regulieren

Der Expertenausschuss der Vereinten Nationen für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte hat am 23. Juni in seinem aktuellen Kommentar Nr. 24 zu Wirtschaft und Menschenrechten die staatliche Pflicht zur Regulierung von Unternehmen bekräftigt.  ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 23.02.2017 - 12:22

Frankreich verabschiedet Sorgfaltspflichtengesetz

Am Dienstag hat Frankreich ein Gesetz zur menschenrechtlichen Verantwortung von Unternehmen verabschiedet. Damit werden zum ersten Mal menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen umfassend in verbindliches nationales Recht umgesetzt: ein Meilenstein für den Menschenrechtsschutz! ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 05.01.2017 - 17:06

Globale Regeln für Konzerne

Bericht über die zweite Tagung der UN-Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Völkerrechtsabkommens zu Wirtschaft und Menschenrechten, 24.-28. Oktober 2016, Genf ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 21.12.2016 - 12:01

NAP Wirtschaft & Menschenrechte verabschiedet

Die Bundesregierung hat heute einen schwachen Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Deutsche Unternehmen werden zwar aufgefordert, Menschenrechte in ihren Geschäftsbeziehungen zu achten, es fehlt jedoch an wirksamen Durchsetzungsmechanismen.  ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 01.12.2016 - 18:52

Frankreich ist einen Schritt weiter

Während die Bundesregierung weiterhin die Veröffentlichung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte verschleppt, steht Frankreich kurz davor, Unternehmen gesetzlich zu menschenrechtlicher Sorgfalt zu verpflichten. ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 30.11.2016 - 10:51

Rechte für Menschen- Regeln für Unternehmen

Am 10. November hat Brot für die Welt gemeinsam mit dem CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung im Rahmen einer großen Konferenz Bilanz gezogen: Was hat sich fünf Jahre nach Annahme der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte getan? Was ist von dem deutschen Aktionsplan zu erwarten? ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 17.10.2016 - 19:08

Anzeige bei Pflanzenschutzdienst gegen Bayer

Aufgrund fehlender Warnhinweise auf exportierten Pestiziden reicht ECCHR bei der Pflanzenschutzbehörde Anzeige gegen Bayer ein. Brot für die Welt unterstützt dies und fordert die Bundesregierung auf, endlich Unternehmen zu menschenrechtlicher Sorgfalt zu verpflichten.  ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 05.08.2016 - 12:06

Finanzministerium torpediert Auflagen für Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten

Ende Juli haben sich die Staatssekretäre der Bundesministerien erneut getroffen, um über den Entwurf des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte abzustimmen. Anlass des Treffens war die massive Verwässerung des Entwurfs durch das Bundesfinanzministerium.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 27.06.2016 - 16:00

Bayer-Pestizide gefährden indische Bauern: Noch immer keine Reaktion der Welternährungsorganisation

Seit Jahren vertreiben das Chemieunternehmen Bayer im indischen Punjab hochgiftige Pestizide und trägt dabei nicht ausreichend Sorge, dass Bäuerinnen und Bauern über die Gefahren und über nötige Schutzmaßnahmen informiert werden. In Deutschland sind viele der in den Pestiziden enthaltenen Wirkstoffe verboten. Im Steckbrief „Bayer-Pestizide: Gift ohne Warnhinweise“  beschreibt Brot für die Welt ausführlich, wie die Geschäfte des Unternehmens Menschenrechte verletzen.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 21.06.2016 - 10:50

Kleidung clever kaufen bei Kik? Betroffene des Fabrikbrands in Pakistan zu Gast in Deutschland

Im September 2012 kamen bei einer Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises im pakistanischen Karachi 260 Menschen ums Leben, 32 weitere wurden verletzt. Die ArbeiterInnnen erstickten und verbrannten während die Fenster der Fabrik vergittert, die Notausgänge versperrt und die Haupttreppe verschlossen waren. Hauptkunde der Fabrik in Pakistan war der deutsche Textildiscounter KiK. Vier Betroffene verklagen das Unternehmen nun vor dem Landgericht Düsseldorf auf Schadensersatz.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 16.06.2016 - 08:56

5 Jahre nach Verabschiedung der UN-Leitprinzipien Wirtschaft und Menschenrechte: Auf große Worte folgen keine Taten

Am 16.  Juni 2011 verabschiedete die internationale Gemeinschaft einstimmig die freiwilligen UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte mit dem Ziel, Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen zu verhindern und unverantwortliche Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen. Fünf Jahre später hat sich die Situation für Betroffene nicht verbessert. Auch der deutsche Aktionsplan bringt wenig Veränderung.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 27.05.2016 - 16:21

Aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen deutscher Unternehmen im Ausland – Unterschreiben Sie jetzt für mehr Unternehmensverantwortung

Textilfabriken stürzen ein, weil Arbeitsrechte und Sicherheitsstandards nicht gewahrt werden. Indigene Völker werden entschädigungslos von ihrem Land vertrieben, damit ausländische Investoren Profit schlagen können. Und Minenarbeiter werden erschossen, weil sie für einen Lohn oberhalb der Armutsgrenze kämpfen. Hinter der neuen Handtasche, dem Smartphone oder der Schokolade stecken häufig Geschichten voll Hunger, Leid und Menschenrechtsverletzungen. Obwohl diese Katastrophen meist weit entfernt stattfinden, sind deutsche Unternehmen häufig direkt oder indirekt daran beteiligt. Werden Sie aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen! Unterschreiben Sie jetzt für verbindliche Menschenrechtsstandards für Unternehmen!

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 15.03.2016 - 11:25

Das Märchen von der freiwilligen Unternehmensverantwortung

Deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt. Freiwillige Unternehmensverantwortung zeigt kaum Wirkung. Die Publikation „Menschenrechte sind kein Wunschkonzert“ zeigt, dass eine gesetzliche Verankerung menschenrechtlicher Sorgfalt notwendig und machbar ist.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 14.10.2015 - 16:10

Pestizide von Bayer und Syngenta gefährden Zehntausende in Indien

Die Chemieunternehmen Bayer und Syngenta vertreiben in Indien hochgefährliche Pflanzenschutzmittel. Dabei tragen sie nicht ausreichend Sorge, dass die Bauern über die Gefahren der Pestizide und über die nötigen Schutzmaßnahmen informiert werden.Das dokumentiert ein neuer Bericht, den Brot für die Welt gemeinsam mit dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und anderen Partnerorganisationen bei dem Experten-Team der Welternährungsorganisation FAO eingereicht hat.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 08.07.2015 - 15:09

UN-Debatte über Menschenrechtsstandards für Unternehmen: Deutschland fehlt

Nicht erst seit der Debatte um TTIP und CETA steht fest: Unternehmen gewinnen weltweit  immer mehr an Macht. Diese Woche verhandelt die Staatengemeinschaft bei der UN, wie den Investitionsrechten entsprechende Menschenrechtspflichten entgegengesetzt werden können. Deutschland bleibt der Debatte fern.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 20.03.2015 - 16:46

G7-Vorschläge der Bundesregierung: Zero Vision

"Die Hälfte der globalen Wertschöpfung entfällt auf die G7-Staaten. Internationale Konzerne stehen an der Spitze der globalen Wertschöpfung und haben wesentlichen Einfluss darauf, ob und wie Arbeitsrechte vor Ort umgesetzt werden." Mit diesen Sätzen leitete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Internationale G7-Stakeholderkonferenz am 10.03.2015 in Berlin ein und folgerte, den Profiteuren von Arbeitsausbeutung müsse dringend das Handwerk gelegt werden. Die Bundesregierung hat das Thema Globale Wertschöpfungsketten auf die Agenda des G7-Treffens gesetzt, denn sie sieht die G7-Staaten in der zentralen Verantwortung, für verlässliche, nachhaltige und tragfähige Bedingungen der Weltwirtschaft zu sorgen. Doch welche Konsequenzen folgen aus diesen klaren Aussagen?

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 30.06.2014 - 15:09

UN-Menschenrechtsrat stimmt für Unternehmensverantwortung

Am Donnerstag haben die Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats mehrheitlich dafür gestimmt, eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe zur Entwicklung verbindlicher Regeln für transnationale Unternehmen einzusetzen. Diese Resolution ist von einer Koalition von Staaten des globalen Südens vorangetrieben worden, allen voran Ecuador und Südafrika. Deutschland votierte dagegen.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 18.06.2014 - 08:59

Wie die Wirtschaft bei der UN verbindliche Menschenrechtsstandards verhindert

Neue Publikation von Brot für die Welt, Global Policy Forum und MISEREOR zum Einfluss transnationaler Konzerne auf die Menschenrechtsagenda der Vereinten Nationen.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 13.06.2014 - 11:55

Brot für die Welt fordert im UN-Menschenrechtsrat verbindliche internationale Menschenrechtsstandards für Unternehmen

In der 26. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats vom 09.-27.Juni 2014 steht unter anderem ein Vorschlag zur Entwicklung verbindlicher ökologischer und menschenrechtlicher Standards für Unternehmen zur Abstimmung. Die europäischen Regierungen drohen, das Vorhaben zu blockieren. Brot für die Welt hat sich gestern in einer mündlichen Stellungnahme im Menschenrechtsrat deutlich für die Entwicklung verbindlicher Standards im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte ausgesprochen.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 23.04.2014 - 15:45

Ein Jahr nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch

Ein Jahr nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch, der 1100 TextilarbeiterInnen das Leben kostete, warten die Überlebenden und Hinterbliebenen weiterhin auf Entschädigungszahlungen. Auch viele deutsche Unternehmen, die sich mit Ware aus der Fabrik Rana Plaza beliefern ließen haben noch nicht in den Entschädigungsfonds gezahlt.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 21.02.2014 - 14:24

Deutschland blockiert Richtlinien für mehr Transparenz

In Europa wird zur Zeit über Transparenzanforderungen für große Unternehmen verhandelt. Diese sollen über die sozialen und ökologischen Risiken ihrer Geschäftstätigkeit berichten. Die Richtlinie droht momentan am Widerstand Deutschlands zu scheitern.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 19.02.2014 - 10:28

Neue Publikation: Transnationale Konzerne nehmen Einfluss auf UN-Entwicklungsagenda

In Zeiten, in denen Regierungen nicht in der Lage zu sein scheinen, die drängenden globalen Probleme zu lösen, präsentiert sich die Wirtschaft als flexible, effiziente und unbürokratische Alternative. Transnationale Unternehmen, Staaten und auch einige zivilgesellschaftliche Organisationen propagieren Multi-Stakeholder-Initiativen und Public-Private-Partnerships als innovatives Lösungsmodell zur weltweiten Überwindung  von Armut. Diese Entwicklung birgt die Gefahr, dass UN-Prozesse von wirtschaftlichen Interessen beeinflusst werden und eine nachhaltige, am Gemeinwohl aller Menschen orientierte Entwicklung verhindert wird. Brot für die Welt, Misereor und Global Policy Forum untersuchen in einer neuen Publikation den Einfluss der Privatwirtschaft  auf die Gestaltung der UN- Entwicklungsagenda.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 14.01.2014 - 10:28

Bundestagspetition: Fordern Sie Transparenz für Menschenrechte!

Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft hat den Auftrag, den Aufbau der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern zu fördern. Informationen über geförderte Projekte und ihre Auswirkungen sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich und eine kritische Überprüfung problematischer Investitionen nicht möglich. Eine Petition an den deutschen Bundestag fordert dies zu ändern.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 20.08.2013 - 10:19

Wirtschaft versus Menschenrechte - Niebel versucht Vorwürfe gegen deutschen Kaffeehersteller zu unterbinden

Der deutsche Kaffeehersteller Neumann steht in der Kritik - doch anstatt der Sache nachzugehen, stellt sich Entwicklungsminister Niebel schützend vor den Konzern.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 28.06.2013 - 17:27

Wien plus 20 - Zivilgesellschaft fordert in Wien die Stärkung der globalen Menschenrechte

Vor zwanzig Jahren hat sich die internationale Staatengemeinschaft  bei der Weltmenschenrechtskonferenz in Wien dazu bekannt, dass die Menschenrechte unteilbar sind und soziale sowie zivile Menschenrechte weltweit gelten. Auch die Rechte der Frauen haben in der Wiener Erklärung eine besondere Stärkung erfahren.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 28.05.2013 - 14:17

Deine Stimme gegen Armut startet Bundestagswahl-Kampagne

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter – bei uns und weltweit. Unter dem Motto "Menschenwürdige Arbeit - bei uns und weltweit!" startet die Kampagne "Deine Stimme gegen Armut" eine Unterschriftenaktion zur Bundestagswahl.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 27.05.2013 - 11:29

Auf wessen Kosten verdienen deutsche Unternehmen?

Ein Plädoyer für eine gesetzliche Regulierung transnationaler Unternehmen

Handels- und Investitionsschutzabkommen erleichtern transnationalen Unternehmen den weltweiten Zugang zu Märkten und Rohstoffen. Vor Ort  ermöglichen schwache Gesetzgebung und fehlende Durchsetzungsmechanismen satte Gewinne auf Kosten der Bevölkerung. Die deutsche Regierung tut bislang zu wenig, um vor Menschenrechtsverletzungen durch deutsche  Unternehmen zu schützen. Wir fordern in Deutschland die konsequente Umsetzung der UN- Leitprinzipien für Menschenrechte und Wirtschaft.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 15.05.2013 - 10:47

Arbeitssicherheit in Textilfabriken: Handelsketten müssen Verantwortung übernehmen!

Brot für die Welt begrüßt die Entscheidung der Modefirmen H&M, Inditex (Zara), C&A, Tesco und Primark, ein bindendes Brandschutz- und Gebäudesicherheitsabkommen zu unterzeichnen. Nun sind die übrigen Handelsketten der Textilbranche gefordert, sich dieser Initiative anzuschließen.

 ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 25.04.2013 - 12:12

Transnationale Unternehmen haftbar machen

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und Misereor unterstützen Menschenrechts-Workshops in Asien

 ... mehr 
Helfen Sie mit einer monatlichen Spende: Fördermitglied werden