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Ökumenische Dienste in Deutschland

Mit Hilfe des ÖDD-Programms (Ökumenische Dienste in Deutschland) vermittelt Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Fachkräfte aus Ländern des Südens an entwicklungspolitisch aktive Organisationen und Gruppen in Deutschland. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst macht damit deutlich, dass es Teil der ökumenischen Bewegung ist. Die Vision von der Einheit der Kirche und der Einheit der Menschheit bestimmt sein Handeln. Entwicklung kann vor diesem Hintergrund nur als Prozess gegenseitigen Gebens und Nehmens verstanden werden.
ÖDD-Verträge werden auf Antrag möglicher Träger abgeschlossen. Antragsteller können kirchliche und säkulare Einrichtungen sein, die dem Ziel des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet sind, oder sie können für die Bearbeitung bestimmter Themen oder die Arbeit mit wichtigen Zielgruppen von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst angeregt werden.
Die Anstellungsträger müssen dafür Sorge tragen, dass die Fachleute aus dem Süden Ansprechpartner/innen bei interkulturellen Fragen und Problemen haben. Diese sollten auch nach der Rückkehr der Fachperson in ihr Heimatland noch für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung stehen. Wesentliche Voraussetzung für ÖDD-Stellen ist die Beherrschung der deutschen Sprache, da die Fachleute ihre Expertise direkt in die Bildungsarbeit einbringen sollen.

Die Laufzeit von ÖDD-Verträgen beträgt drei Jahre (eine einmalige Verlängerung auf insgesamt fünf Jahre ist möglich). Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst finanziert ÖDD-Stellen anteilig (bis zu 90%); die arbeitsrechtliche Verantwortung für die Stellen liegt bei den Anstellungsträgern. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst finanziert bei ÖDD-Stellen die Kosten der Personalvermittlung und erwartet vom Dienstgeber neben den Sach- und Programmkosten eine Eigenbeteiligung von 10% an den laufenden Bruttopersonalkosten.

Aktuell gefördert

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ist sehr daran gelegen, dass die Arbeit seiner geförderten Stellen bekannt wird und dass möglichst viele Gruppen, Gemeinden und Bildungseinrichtungen von ihr profitieren.

Eine Übersicht der aktuell geförderten Stellen finden Sie hier.
 

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