Termin

Gewaltsames Verschwindenlassen in Mexiko

Datum: 
24.9.2019
19:00 - 21:30

Filmvorführung und Podiumsdiskussion

Das Verschwindenlassen von 43 Studenten aus Ayotzinapa im mexikanischen Bundestaat Guerrero am 26. September 2014 führte der Welt das Ausmaß der mexikanischen Menschenrechtskrise vor Augen. Laut offiziellen Statistiken wurden seit 2007 über 240.000 Personen getötet, über 40.000 Personen wurden Opfer gewaltsamen Verschwinden-lassens. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Was bedeutet es, wenn sich Familienangehörige selbst auf die Suche nach ihren Verschwundenen machen? Wo ist der Staat? Und wie können internationale Akteure Unterstützung leisten?

Anlässlich des 5. Jahrestages im Fall Ayotzinapa laden wir Sie herzlich ein zur Vorführung des Films „Die Suchenden“ (54 min, Deutschland/ Mexiko 2019) von Anne Huffschmid und Jan-Holger Hennies.

Im Anschluss freuen wir uns auf eine Podiumsdiskussion mit:

Anne Huffschmid (Filmautorin und Kulturwissenschaftlerin)
Barbara Lochbihler (Mitglied des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen)
Marcela Turati (Mexikanische Journalistin)
Claudia Interiano (Leiterin des Büros in El Salvador der mexikanischen Fundación para la Justicia y el Estado Democrático de Derecho, welche sich zu verschwundenen Migrant*innen engagiert)

Moderation: Silke Pfeiffer (Leiterin des Referats Menschenrechte und Frieden, Brot für die Welt)

Hinweise zur Sprache

Film: Spanisch mit dt./eng. Untertitel
Diskussion: Deutsch/Spanisch (Simultanübersetzung)

Veranstaltungsort: 
Brot für die Welt
Caroline-Michaelis-Straße 1
Raum Christian Berg, 0.K.06
10115  Berlin
Deutschland
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