Fischerei / Meerespolitik

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Fischerei / Meerespolitik

Christoph Püschner / ZEITENSPIEGEL

Seit mehr als 40 Jahren nimmt die Politik der Europäischen Union (EU) auf die Situation der Fischer, ihrer Familien, ihrer Fischgründe und des Ökosystems an den Küsten West- und Zentralafrikas Einfluss. Brot für die Welt analysiert die Ursachen, die auf die EU-Fischereipolitik, auf die Fischindustrie und das Verbraucherverhalten in der EU zurückgehen. Ziel ist eine Lösung zum Schutz der Meeresressourcen und der Siedlungen an der Küste in West- und Zentralafrika, die nicht nur ökologische Maßnahmen umfasst, sondern auch die erstrangigen Rechte der Kleinfischer auf ungehinderten Zugang zu den Fanggründen berücksichtigt.

Themen Team

Andrea Müller-Frank
Referentin für das Recht auf Nahrung
Francisco Marí
Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik
Dr. Luise Steinwachs
Referatsleitung Grunddienste und Ernährungssicherheit
Von Dr. Luise Steinwachs am 19.07.2017 - 21:12

Es muss schneller gehen

Der jährliche Bericht zur Umsetzung der Agenda 2030 wurde in New York vorgestellt. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte: „Die Umsetzung hat begonnen, aber die Uhr tickt. Dieser Bericht zeigt, dass in vielen Bereichen der Fortschritt zu langsam ist, um die Ziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen“. ... mehr 
Von Francisco Marí am 30.05.2016 - 20:09

Nein zum Tiefseebergbau im Südpazifik

Auf einem von Brot für die Welt (BfdW) und der Partnerorganisation Bismarck Ramu Group (BRG) veranstalteten Workshop in Madang/Papua-Neuguinea wurden die Ergebnisse zweier in Auftrag gegebener Studien zu den möglichen Folgen des Tiefseebergbaus in der Region vorgestellt. Nach den ersten Versuchen in den späten 1970er Jahren gab es für lange Zeit keine ernsthaften Anstrengungen mehr, Tiefseebergbau zu betreiben. In den letzten zehn Jahren hat jedoch ein regelrechtes Wettrennen um die unterseeischen Vorkommen eingesetzt und Dutzende von Lizenzen sind mittlerweile von den pazifischen Inselstaaten an Konzerne vergeben worden, die neue Tiefseebergbau-Projekte planen.

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Von Francisco Marí am 29.04.2016 - 03:33

Fischfang im Viktoriasee: Darwins Alptraum zuende?

Der Viktoriasee ist einer der fischreichsten Seen der Welt. Der Export des Nilbarschs ernährt nicht nur Millionen Menschen an seinen Küsten, sondern gibt Männern und Frauen Arbeit und Einkommen. Es steht nicht besonders gut um den Bestand dieser Fischart, aber genau wusste man es bisher noch nicht. ... mehr 
Von Francisco Marí am 10.03.2016 - 02:24

Afrika: Fischerei-Frauen fordern mehr Anerkennung

Am Internationalen Frauentag haben sich Kleinunternehmerinnen aus dem afrikanischen Fischereisektor getroffen. 80 Vertreterinnen aus 47 Staaten Afrikas machten in einem Workshop deutlich, dass ohne ihre Arbeit der Fisch aus afrikanischen Gewässern niemals auf die Teller kommen würde. ... mehr 
Von Francisco Marí am 08.02.2016 - 20:31

Für mehr Transparenz auf den Meeren – Mauretanien startet Fischereiinitiative

In der mauretanischen Hauptstadt haben 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Regierungen, UN-Behörden und Zivilgesellschaft an der Gründung einer neuen Fischerei Transparenz Initiative (FiTi) teilgenommen. Auch Brot für die Welt war zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort.
 Mauretanien sorgt sich um die Zukunft der weltweiten Fischbestände, da immer noch eine große Anzahl von Fangaktivitäten in den Ozeanen nicht berichtet werden oder gar illegal geschehen. Ziel der Initiative ist es, Regierungen und Industriefischerei aufzufordern, ihre Fangzahlen und Fangtechniken, die Aktivitäten ihrer Fangboote, die Fanglizenzen und den Zustand der Fangbestände offenzulegen.

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Von Francisco Marí am 17.11.2015 - 00:06

EU–Migrationspolitik bringt auch Seeleute in Not

Auch wenn momentan die Bilder von Flucht und Migration eher aus den EU-Ländern kommen, bleibt das Mittelmeer von der Ägäis bis Gibraltar weiterhin der tödlichste Weg, um die europäische Mauer zu überwinden. Vor allem für Menschen aus Afrika ist es meist der einzige Weg. Auch die Mannschaften von Handelsschiffen und Fischerbooten im Mittelmeer verzweifeln, wenn sie zu spät zur Hilfe kommen.

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Von Francisco Marí am 15.06.2015 - 12:10

Für ein „Afrikanisches Jahr der Kleinfischerei“ - Fischereiminister eröffnet Büro von CAOPA in Senegal

Der Verband der Kleinfischer in Westafrika fordert, zusammen mit anderen Institutionen, die Afrikanische Union (AU) auf, das Jahr 2017 zum „afrikanischen Jahr der handwerklichen Fischerei“ auszurufen. Bei einer hierzu veranstalteten Konferenz in Sally / Senegal vom 12. bis 14.Juni 2015 wurde in Anwesenheit des Ministers für maritime Angelegenheit, Oumar Gueye, die Notwendigkeit eines solchen Jahres mit den Gefahren begründet, denen sich gegenwärtig dieser Sektor in Afrika gegenübersieht. Minister Gueye überbrachte die Unterstützung dieses Ansinnens durch den amtierenden Präsidenten Senegals Macky Sall.

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Von Carolin Callenius am 20.03.2015 - 10:00

Report erschienen: "Die Welt im Wasserstress"

Zum Weltwassertag am 22. März haben wir den Report "Die Welt im Wasserstress" veröffentlicht. Darin wird deutlich, wie untrennbar die Wasserversorgung und der Kampf gegen den Hunger miteinander verbunden sind. ... mehr 
Von Internetredaktion am 12.03.2015 - 10:23

Noch 13 Wochen bis zum G7-Gipfel

Mit großem Interesse sieht Brot für die Welt dem G7-Gipfel in Deutschland entgegen. Daher werden wir in den nächsten 13 Wochen immer wieder aktuelle Blogbeiträge im Vorfeld des Weltgipfels veröffentlichen. In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über unsere Erwartungen.

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Von Francisco Marí am 27.10.2014 - 07:42

Der Fisch schwimmt ins UN-Ernährungskomitee

Das UN-Komitee für Ernährungssicherheit würdigte in Rom den Beitrag von Fischerei und Aquakultur zur Welternährung und zieht aus einem neuen Bericht politische Konsequenzen. Nichtregierungsorganisationen begrüßen diesen Prozess, kritisieren aber, dass die Empfehlungen nur unverbindlich sind. ... mehr 
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