Migration und Entwicklung

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Migration und Entwicklung

Charles Mampasu / Diakonie Katastrophenhilfe

Über 210 Millionen Menschen sind internationale Migrantinnen und Migranten, weitere 740 Millionen haben innerhalb ihrer Landesgrenzen ihre Herkunftsregion verlassen. Migration kann freiwillig oder erzwungen geschehen, kann dauerhaft oder befristet sein und sie kann positiv wie negativ auf Entwicklung wirken. In unseren Partnerländern ist Migration häufig eine Reaktion auf sich verschlechternde Lebensbedingungen. Die Entscheidung zu migrieren sollte nicht aus einem Mangel an Lebensalternativen erzwungen werden. Wir setzen uns dafür ein, Menschen ein Bleiben in ihren Herkunftsregionen zu ermöglichen, aber auch den Menschenrechtsschutz für Migrantinnen und Migranten in Transit- und Zielländern zu verbessern.

Von Dr. Martina Fischer am 14.09.2017 - 18:23

EU: Friedenspolitische Glaubwürdigkeit in Gefahr

Das EU-Parlament hat am 14. September die Weichen dafür gestellt, dass die Pläne der Kommission zur Umfunktionierung des "Instruments für Stabilität und Frieden" für militärische Zwecke Realität werden können. Das ist ein Affront für alle, die sich für friedliche Konfliktbearbeitung engagieren.  ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 01.08.2017 - 19:05

EU-Staaten auf Militärkurs mit Blick auf Afrika

Die Mitgliedstaaten der EU haben die Operation "Sophia" im Mittelmeer verlängert und Italien will die libysche Küstenwache stärken. Die Sahel-Region soll mit militärischen Mitteln "stabilisiert" werden, und Frankreich und Deutschland streben "strategische Autonomie" in der Verteidigungspolitik an. ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 18.07.2017 - 16:22

Militäreinsatz im Mittelmeer: EU-Mitglieder uneins

Gestern sollte die Verlängerung der EU-Operation "Sophia" im Mittelmeer beschlossen werden. Die italienische Regierung verweigerte dies zunächst und erwartet von den Mitgliedstaaten eine andere Verteilung der Migranten. Der Einsatz ist auch mit der "Ertüchtigung" von Militär in Nordafrika verknüpft. ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 14.07.2017 - 22:05

Rechtsausschuss im EP: IcSP nutzbar für Militär

Im Streit um die geplante Nutzung des EU-Instruments für Stabilität und Frieden (IcSP) für die "Ertüchtigung" von Partnerarmeen hat nun auch der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments ein Votum abgegeben. Eine Mehrheit sieht die Umfunktionierung des IcSP im Einklang mit dem EU-Recht.  ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 11.07.2017 - 10:51

Entwicklungsgelder für Ertüchtigung von Armeen

Die EU-Kommission möchte das „Instrument für Stabilität und Frieden“ (IcSP) für die Ausrüstung von Partnerarmeen nutzen. Entwicklungs- und Außenausschuss des Europäischen Parlaments haben dafür grünes Licht gegeben. So wird der Zweckentfremdung von zivilen Budgets und EZ-Geldern die Tür geöffnet. ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 05.07.2017 - 20:06

EU Development funds to be used for the military

The European Commission is keen to “repurpose” the EU’s civil conflict management budget to fund the military in future. The Instrument contributing to Stability and Peace (IcSP) will pay for equipment and training for armies in partner countries. (Translation, Press Release from June 16, 2017)  ... mehr 
Von Eva Wagner am 29.06.2017 - 22:41

Migration ist ein Entwicklungsmotor

In Berlin findet eine Staatenkonferenz mit 130 Delegationen und zivilgesellschaftlichen Vertretern statt, das Global Forum on Migration and Development. Sophia Wirsching von Brot für die Welt erklärt, warum das Forum eine große Chance für ein gutes Regelwerk ist und was sie von Deutschland erwartet. ... mehr 
Von Sophia Wirsching am 29.06.2017 - 17:39

„Wir können und müssen mehr tun!“

Seit Mittwoch findet in Berlin das Global Forum on Migration and Development (GFMD) statt. Das GFMD ist eine der seltenen Gelegenheiten über die Inhalte und Ausgestaltung des Global Compacts für reguläre, sichere und geordnete Migration zu diskutieren.  ... mehr 
Von Eva Wagner am 20.06.2017 - 11:09

Europa hat die tödlichste Außengrenze der Welt

Europa macht Grenzen dicht und lagert sie aus. Diejenigen, die vor Krieg, Verfolgung und Not zu Flucht gezwungen sind, werden ihr Leben riskieren müssen, solange es kaum legale Wege gibt. Gespräch mit Sophia Wirsching, Referentin für Migration und Entwicklung über Grenzsicherung und Mittelmeerroute. ... mehr 
Von Eva Wagner am 19.06.2017 - 14:24

Die EU nennt das Fluchtursachenbekämpfung….

Das Sterben an Europas Außengrenzen hält an. Das öffentliche Entsetzen darüber ist leise geworden. EU Politiker wollen Fluchtursachen bekämpfen, doch sie hindern Menschen an der Flucht. Brot für die Welt, medico international und PRO ASYL dazu im aktuellen „Standpunkt Flucht(ursachen)bekämpfung". ... mehr 
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