Migration und Entwicklung

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Migration und Entwicklung

Charles Mampasu / Diakonie Katastrophenhilfe

Über 210 Millionen Menschen sind internationale Migrantinnen und Migranten, weitere 740 Millionen haben innerhalb ihrer Landesgrenzen ihre Herkunftsregion verlassen. Migration kann freiwillig oder erzwungen geschehen, kann dauerhaft oder befristet sein und sie kann positiv wie negativ auf Entwicklung wirken. In unseren Partnerländern ist Migration häufig eine Reaktion auf sich verschlechternde Lebensbedingungen. Die Entscheidung zu migrieren sollte nicht aus einem Mangel an Lebensalternativen erzwungen werden. Wir setzen uns dafür ein, Menschen ein Bleiben in ihren Herkunftsregionen zu ermöglichen, aber auch den Menschenrechtsschutz für Migrantinnen und Migranten in Transit- und Zielländern zu verbessern.

Von Reinhard Palm am 17.11.2017 - 10:55

Zwei Gipfel sind besser als einer

Ende November findet in der Elfenbeinküste das Gipfeltreffen zwischen der Europäischen und Afrikanischen Union statt. Mit dem Treffen in Abidjan geht das Afrika-Jahr 2017 zu Ende. Brot für die Welt unterstützt einen Vor-Gipfel der Zivilgesellschaft, die eigene Ideen für die Zukunft Afrikas hat. ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 14.11.2017 - 10:21

EU-Mitglieder intensivieren Militärkooperation

Im Juli 2017 riefen Deutschland und Frankreich die EU-Mitgliedstaaten zu einer intensiveren militärischen Zusammenarbeit auf. 23 Staaten haben sich nun zur „Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit“ verpflichtet. Der EKD-Friedensbeauftragte warnt vor schleichender Militarisierung der EU. ... mehr 
Von Sabine Minninger am 27.10.2017 - 16:30

Nicht-ökonomische Klimaschäden

Wirtschaftliche Schäden des Klimawandels sind zum festen Bestandteil der Klimaverhandlungen geworden. Demgegenüber sind materielle und immaterielle Verluste an Leben, Gesundheit, Kulturerbe und Natur, die keinen Marktpreis haben, bislang noch kaum im Blick der Politik und bedürfen Antworten. ... mehr 
Von Sabine Minninger am 27.10.2017 - 16:30

Nicht-ökonomische Klimaschäden

Wirtschaftliche Schäden des Klimawandels sind zum festen Bestandteil der Klimaverhandlungen geworden. Demgegenüber sind materielle und immaterielle Verluste an Leben, Gesundheit, Kulturerbe und Natur, die keinen Marktpreis haben, bislang noch kaum im Blick der Politik und bedürfen Antworten. ... mehr 
Von Sophia Wirsching am 02.10.2017 - 10:34

Straßburger Urteil zu Beschwerden von Geflüchteten

Spaniens Abschiebungen an den EU-Außengrenzen verstoßen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Unser Partner ECCHR begleitet den Präzedenzfall und veröffentlicht eine Pressemeldung.  ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 14.09.2017 - 18:23

EU: Friedenspolitische Glaubwürdigkeit in Gefahr

Das EU-Parlament hat am 14. September die Weichen dafür gestellt, dass die Pläne der Kommission zur Umfunktionierung des "Instruments für Stabilität und Frieden" für militärische Zwecke Realität werden können. Das ist ein Affront für alle, die sich für friedliche Konfliktbearbeitung engagieren.  ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 01.08.2017 - 19:05

EU-Staaten auf Militärkurs mit Blick auf Afrika

Die Mitgliedstaaten der EU haben die Operation "Sophia" im Mittelmeer verlängert und Italien will die libysche Küstenwache stärken. Die Sahel-Region soll mit militärischen Mitteln "stabilisiert" werden, und Frankreich und Deutschland streben "strategische Autonomie" in der Verteidigungspolitik an. ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 18.07.2017 - 16:22

Militäreinsatz im Mittelmeer: EU-Mitglieder uneins

Gestern sollte die Verlängerung der EU-Operation "Sophia" im Mittelmeer beschlossen werden. Die italienische Regierung verweigerte dies zunächst und erwartet von den Mitgliedstaaten eine andere Verteilung der Migranten. Der Einsatz ist auch mit der "Ertüchtigung" von Militär in Nordafrika verknüpft. ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 14.07.2017 - 22:05

Rechtsausschuss im EP: IcSP nutzbar für Militär

Im Streit um die geplante Nutzung des EU-Instruments für Stabilität und Frieden (IcSP) für die "Ertüchtigung" von Partnerarmeen hat nun auch der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments ein Votum abgegeben. Eine Mehrheit sieht die Umfunktionierung des IcSP im Einklang mit dem EU-Recht.  ... mehr 
Von Dr. Martina Fischer am 11.07.2017 - 10:51

Entwicklungsgelder für Ertüchtigung von Armeen

Die EU-Kommission möchte das „Instrument für Stabilität und Frieden“ (IcSP) für die Ausrüstung von Partnerarmeen nutzen. Entwicklungs- und Außenausschuss des Europäischen Parlaments haben dafür grünes Licht gegeben. So wird der Zweckentfremdung von zivilen Budgets und EZ-Geldern die Tür geöffnet. ... mehr 
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