Welthandel

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Jörg Böthling

Die europäische Handelspolitik birgt grundsätzlich großes entwicklungspolitisches Potenzial, doch sie bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Kontakt:

Sven Hilbig (+49 (0) 30 65211-1815; sven.hilbig@brot-fuer-die-welt.de)

Von Sven Hilbig am 30.11.2018 - 15:07

Drogenhandel statt Menschenrechte?

Das EU-Handelsabkommen mit Peru und Kolumbien verschlechtert nicht nur die Handelsbilanz der beiden Andenländer, es begünstigt auch den internationalen Drogenhandel wie eine aktuelle Studie von Brot für die Welt zeigt. Weder die Menschenrechtsklausel noch das Nachhaltigkeitskapitel zeigen Wirkung. ... mehr 
Von Sven Hilbig am 23.11.2018 - 09:02

Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit

Der in Deutschland beabsichtigte Ausbau der Elektromobilität ist aus umwelt- und klimapolitischer Perspektive zu begrüßen. Zugleich wird aber der zunehmende Bedarf an Rohstoffen die Umwelt- und Menschenrechtskonflikte im globalen Süden verschärfen, wie eine neue Studie von Brot für die Welt belegt. ... mehr 
Von Sven Hilbig am 12.11.2018 - 15:59

Digitalisierung im Globalen Süden fair gestalten!

Die Digitalisierung birgt die Gefahr die Ungleichheit zwischen Nord und Süd zu vergrößern. Die Entwicklungspolitik ist herausgefordert, Rahmenbedingungen zugunsten benachteiligter Menschen zu schaffen. Andernfalls wird die Kluft zwischen Arm und Reich zunehmen. Erste Ideen gibt es bereits. ... mehr 
Von Sven Hilbig am 06.11.2018 - 08:47

Handelsrecht - freie Fahrt auf der Datenautobahn?

Die Gestaltung der Digitalisierung ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Neue Entwicklungen in der Handelspolitik drohen jedoch den Handlungsspielraum von Regierungen zu verengen und den IT-Giganten freie Fahrt auf der Datenautobahn zu garantieren, Steuerbefreiung eingeschlossen! ... mehr 
Von Sven Hilbig am 31.10.2018 - 09:09

Reshoring statt Outsourcing

3 D-Drucker dienen inzwischen auch zur Herstellung von Massenwaren. Langfristig könnte diese Zukunftstechnologie disruptive Auswirkungen auf den Weltmarkt und die Zirkulation von Waren und Rohstoffen haben. Betroffen wären sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer.  ... mehr 
Von Sven Hilbig am 21.10.2018 - 17:09

Leapfrogging dank Digitalisierung?

Bei entwicklungspolitischen Debatten über die Zukunft des Globalen Südens im digitalen Zeitalter fällt immer wieder der Begriff Leapfrogging. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Länder des Globalen Südens dank der digitalen Revolution ein paar Entwicklungsstufen überspringen? ... mehr 
Von Sven Hilbig am 18.10.2018 - 09:04

Elektronischer Handel polarisiert

Das Versprechen auf eine verbesserte Teilhabe des Globalen Südens in einer digitalisierten Wirtschaft, beruht auf der Hoffnung, die Entwicklungsländer könnten dank neuer, digitaler Märkte einen größeren Anteil des Weltmarkts für sich verbuchen als auf dem analogen Markt. Wie sieht die Realität aus?  ... mehr 
Von Sven Hilbig am 12.10.2018 - 16:50

Digitale Dividende: ein leeres Versprechen?

Die Digitalisierung bietet den Menschen im Global Süden vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. Für die Mehrheit von benachteiligten Bevölkerungsgruppen hat sich hingegen das Versprechen auf mehr ökonomische Teilhabe nicht eingelöst. Beispiel: Teeproduzenten. ... mehr 
Von Imke-Friederike Tiemann-Middleton am 02.10.2018 - 12:11

Cotonou geht in die nächste Runde

Jetzt ist es offiziell, seit Freitag (28.9.2018) verhandeln die afrikanisch-karibisch-pazifischen Staaten (AKP-Staaten) mit der Europäischen Union (EU) über ein Nachfolgeabkommen zum Cotonou Abkommen.

 ... mehr 
Von Francisco Marí am 29.08.2018 - 21:19

Keine EU Zölle für Afrikas Exporte: ein Schwindel?

Die Handelspolitik der EU steht immer wieder in der Kritik, die Entwicklung von Landwirtschaft und Kleinindustrie in Afrika zu behindern. Die Kritikpunkte sind, dass billige Agrarexporte afrikanischen KleinbäuerInnen schaden und hohe EU-Handelshürden den Export verarbeiteter Güter verhindern. ... mehr 
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