Wirtschaft und Menschenrechte

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Wirtschaft und Menschenrechte

Norbert Neetz/epd-bild

Die Partnerorganisationen von Brot für die Welt sind zunehmend mit den negativen Folgen globalen Wirtschaftens konfrontiert. Auch deutsche Unternehmen sind an gravierenden Menschenrechtsverletzungen direkt oder indirekt beteiligt. Brot für die Welt setzt sich gemeinsam mit den Partnerorganisationen dafür ein, dass Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte in ihren globalen Geschäften verpflichtet und für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden.

Kontakt:

Sarah Lincoln (+49 (0) 30 65211-1800; sarah.lincoln@brot-fuer-die-welt.de)

Von Sarah Lincoln am 07.06.2018 - 16:59

Wirtschaftslobby begrenzen!

Seit Jahren versuchen Wirtschaftsverbände, verbindliche Menschenrechtsvorgaben national und international zu verhindern – mit Erfolg. Ein neues Briefing von Brot für die Welt, GPF und Misereor veranschaulicht, wie die deutsche Wirtschaftslobby bisher unliebsame Regeln verhinderte.  ... mehr 
Von Helle Dossing am 21.02.2018 - 18:34

Neue Ära in Südafrika? Zuma geht, Ramaphosa kommt

Der Rücktritt von Präsident Zuma am vergangenen Mittwoch sorgt für positive Stimmung und Hoffnung in Südafrika. Die Herausforderungen bleiben jedoch enorm und der neue Präsident Cyril Ramaphosa ist kein Held.  ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 24.11.2017 - 12:36

Beschwerde gegen Bayer: FAO bleibt untätig

2015 reichte Brot für die Welt bei der Welternährungsorganisation FAO Beschwerde gegen den Chemiekonzern Bayer ein. Der Konzern vertreibt in Indien giftige Pestizide ohne ausreichend vor den Gefahren zu warnen und verstößt damit gegen die Vorgaben der FAO. Die Reaktion der FAO ist enttäuschend.  ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 06.09.2017 - 16:23

Studie: Rechtsschutz gegen Unternehmen verbessern

Die Studie “Removing Barriers to Justice” beschreibt anhand von fünf Fallbeispielen, wie schwierig es ist, Unternehmen für Rechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen und welche Reformen erforderlich sind. Abhilfe könnte ein internationales Abkommen zur Regulierung von Unternehmen schaffen.  ... mehr 
Von Helle Dossing am 16.08.2017 - 12:12

Neue Studie Marikana fünf Jahre nach dem Massaker

Platin für den Weltmarkt, Blechhütten für die Arbeiter: Arbeits- und Lebensbedingungen in Marikana fünf Jahre nach dem Massaker ... mehr 
Von Sieglinde Weinbrenner am 13.07.2017 - 10:25

Menschenrechtsverletzungen nehmen weiter zu

Die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen und der Hunger nach Land kostet immer mehr Menschenrechtsverteidiger*innen das Leben. ... mehr 
Von Sarah Lincoln am 11.07.2017 - 11:49

UN fordert Staaten auf, Unternehmen zu regulieren

Der Expertenausschuss der Vereinten Nationen für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte hat am 23. Juni in seinem aktuellen Kommentar Nr. 24 zu Wirtschaft und Menschenrechten die staatliche Pflicht zur Regulierung von Unternehmen bekräftigt.  ... mehr 
Von Maren Leifker am 07.07.2017 - 13:05

Neues Statement der Treaty Alliance

Gemeinsam mit 300 Organisationen weltweit fordert Brot für die Welt im 3. Statement der Treaty Alliance, Staaten dazu auf, sich aktiv an den bevorstehenden Verhandlungen zu einem UN-Abkommen, das den Schutz der Menschenrechte vor den Aktivitäten transnationaler Konzerne gewährleistet, zu beteiligen. ... mehr 
Von Andreas Behn am 06.07.2017 - 12:07

„Keine Entwicklung ohne Zivilgesellschaft“

Aktive Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Organisationen ist sowohl bei der G20 wie im indonesischen Alltag notwendig, sagt die Frauenrechtlerin Ruby Kholifah. Sie fordert mehr Raum für Dialog und kritisiert Intoleranz gegen Andersdenkende. ... mehr 
Von Andreas Behn am 23.06.2017 - 18:51

„Sozialinvestitionen statt Profitdenken“

Viele zivilgesellschaftliche Organisationen im globalen Süden sehen die wirtschaftspolitischen Leitlinien der G20 mit großen Vorbehalten. Dementsprechend erwarten sie auch vom Gipfeltreffen im Hamburg kaum positive Signale für Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung. ... mehr 
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