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Wir über uns: Referat Menschenrechte und Frieden

Das Referat Menschenrechte und Frieden stellt sich vor. Sie erfahren, wofür wir stehen, welche Themen uns am Herzen liegen und wie wir diese bearbeiten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie und andere Menschen sich bei uns verlassen können.


Wofür stehen wir?

Die Grundlage unserer Arbeit sind die allgemein anerkannten Menschenrechte. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Würde. Um dieses Recht zu schützen, kämpfen wir für Gesetze, die das gewährleisten. Wir mischen uns ein in die Politik unseres Landes und schauen darauf, dass  Politikerinnen und Politiker sowie die Justiz in unserem Land die Menschenrechte einhalten und bewahren. Wir unterstützen internationale und nationale Institutionen, die sich für die Menschenrechte einsetzen und so Frieden ermöglichen.

Eine gute und nachhaltige Entwicklungspolitik basiert darauf, dass alle Menschen unterschiedslos ihre Rechte wahrnehmen können. Dieses Ziel steht im Zentrum unserer Arbeit. Zu den allgemein anerkannten Menschenrechten gehört das Recht auf Teilhabe, also das Recht, politische Prozesse mitgestalten zu dürfen. Das betrifft auch von uns geförderte Projekte unserer Partnerorganisationen weltweit. Die Menschen, die in den jeweiligen Ländern leben, sind die Expertinnen und Experten für ihr Land, sie wissen, was sie brauchen. Sie gestalten und entscheiden, was für sie und ihr Land gut ist. Dabei unterstützen wir sie. Wir unterstützen sie dabei, ihre Rechte wahrzunehmen.

Was tun wir?

Im Referat Menschenrechte und Frieden stehen wir im direkten Kontakt mit ausgegrenzten, benachteiligten und verfolgten Menschen in Entwicklungsländern. Häufig machen uns Betroffene auf (Einzel-)Fälle aufmerksam, in denen Menschenrechte verletzt werden, auf die wir dann in Absprache mit den Betroffenen reagieren. Dafür arbeiten wir mit vielen anderen Organisationen zusammen, die in Deutschland oder auch weltweit tätig sind. Wir begleiten und fördern Organisationen auf der ganzen Welt auch finanziell, zum Beispiel solche, die Menschen vor Verfolgung schützen.

Zum anderen sind wir präsent bei den unterschiedlichsten Entscheidungsträger/innen unseres Landes. Wir fordern, dass sie Rechenschaft ablegen darüber, was sie aktiv zum Schutz und zur Wahrung der Menschenrechte tun. Dass Zivilgesellschaften in allen Ländern gestärkt werden. Dass die Wirtschaft die Bedürfnisse und Rechte der Menschen achtet, in deren Länder sie produziert. Dass Fluchtursachen beseitigt werden, damit Menschen gar nicht erst aus der Not heraus ihre Heimat verlassen müssen. Dass sie, wenn sie doch fliehen müssen, auf diesem Weg geschützt werden. Dass Verteidigerinnen und Verteidiger von Menschenrechten sich nicht fürchten müssen vor Ausgrenzung und Verfolgung. Dass Waffenexporte in Staaten, die Menschenrechte systematisch verletzen, gestoppt werden. Dass sich eine Kultur des Friedenschaffens einstellt.

Wie arbeiten wir?

Unsere Ansprechpartnerinnen und –partner sind Abgeordnete im Bundestag, Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung, aber auch die interessierte Öffentlichkeit. Die politischen Positionen, die wir dabei vertreten, entwickeln wir gemeinsam mit den Partnerorganisationen von Brot für die  Welt, die im globalen Süden tätig sind. Wir stellen unbequeme Fragen, beziehen klar Position und möchten auch beeinflussen. Immer wieder haben wir es in der Vergangenheit geschafft, das Augenmerk der deutschen Regierung auf die Anliegen unserer Partnerorganisationen zu richten und sie so zu unterstützen. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Detaillierte Informationen zur Arbeit unseres Referates haben wir in einer Broschüre zusammengefasst, die auch auf englisch, französisch und spanisch erschienen ist. Wenn Sie weitere Informationen zu unserer Arbeit benötigen oder mit uns kooperieren möchten, wenden Sie sich jederzeit gern an uns.

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