FAQ

Welche Voraussetzungen müssen die Stipendiatinnen und Stipendiaten erfüllen?

Allen kirchlich-theologischen Stipendienprogrammen liegen folgende Kriterien zugrunde:

  • Stipendien können nur solche Bewerberinnen und Bewerber erhalten, die nach Abschluss des Studiums in ihr Heimatland zurückkehren.
  • In der Regel sollten die Stipendienbewerber/innen bereits im Heimatland ein Studium abgeschlossen haben, zumindest jedoch eine akademische Qualifikation nachweisen, die mindestens dem Vordiplom an einer deutschen Hochschule entspricht.  
  • Grundkenntnisse in der deutschen Sprache, mindestens entsprechend Mittelstufe I, müssen vorhanden sein.
  • Die Stipendien sind auf ein bis höchstens drei Jahre begrenzt.
  • In der Regel werden keine Promotionen im kirchlichen Austauschprogramm gefördert.

Allen entwicklungspolitischen Stipendienprogrammen für akademische Studien in Deutschland und Übersee liegen folgende Kriterien zugrunde:

  • Antragsberechtigt sind Bewerberinnen und Bewerber aus Entwicklungsländern (OECD-Liste). Bewerberinnen und Bewerber mit europäischer und/oder nordamerikanischer Staatsangehörigkeit können kein Stipendium erhalten;
  • die akademische Qualifikation der Kandidaten/der Kandidatinnen. Der Kandidat/die Kandidatin muss über einen ersten akademischen Abschluss verfügen und sollte zwei bis fünf Jahre Berufserfahrung nachweisen können;
  • das Engagement der Kandidaten/der Kandidatinnen für die Verbesserung der sozialen Situation in ihren Heimatländern;
  • der Kandidat/die Kandidatin muss von einer Institution, vornehmlich von einer Partnerorganisation von „Brot für die Welt“ im Rahmen ihrer Personalentwicklungsplanung vorgeschlagen werden. Diese Institution muss bereit sein, einen Arbeitsplatz zu garantieren;
  • Kandidaten/Kandidatinnen, die von kirchlichen Partnern in Deutschland - zum Beispiel von Evangelischen Studierenden Gemeinden (ESG) - vorgeschlagen werden, sollten bekannt und durch engagierte Mitarbeit ausgewiesen sein;
  • der Kandidat/die Kandidatin sollte im Blick auf eine spezifische Aufgabe bei der entsendenden Institution vorgeschlagen werden. Kandidatinnen und Kandidaten, die von kirchlichen Partnern in Deutschland (zum Beispiel ESG) vorgeschlagen werden, müssen eine realistische Rückkehrperspektive haben;
  • das Studium muss entwicklungsorientiert und auf Themen konzentriert sein, die im konziliaren Prozess eine Rolle spielen (Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung). Unter dieser Voraussetzung kann „Brot für die Welt“ Studien aller Fachgebiete fördern;
  • Brot für die Welt bevorzugt jüngere Kandidaten/Kandidatinnen (Höchstalter 40 Jahre, bei Promotionsstudiengängen 35 Jahre)
  • Brot für die Welt beabsichtigt, den Anteil der Frauen im Stipendienprogramm zu erhöhen. Es werden deshalb bevorzugt Frauen gefördert;
  • Brot für die Welt favorisiert Kandidaten und Kandidatinnen, die in Deutschland oder aber in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika studieren möchten. Studien in Nordamerika und Australien werden nicht gefördert.
     
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