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Regionale Studienbegleitprogramme (STUBEn)

In den regionalen Studienbegleitprogrammen, kurz STUBEn, finden Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa Möglichkeiten zum entwicklungspolitischen Austausch und Engagement. In ganz Deutschland gibt es elf regionale STUBEN, deren Arbeit im Rahmen des Stipendienreferats und hier im Team Internationale Studierende in Deutschland unter dem Dach von Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst koordiniert und maßgeblich finanziert wird. Die Koordination erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle der Evangelischen Studierendengemeinden (Bundes-ESG).


Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa sind eine wichtige Gruppe von künftigen Fachkräften in ihren Herkunftstländern und können nach ihrer Rückkehr bei Entwicklungsprozessen eine wichtige Rolle spielen. Die regionalen Studienbegleitprogramme (STUBEn) bieten diesen Studierenden einen Raum zum erfahrungs- und entwicklungsbezogenen Informationsaustausch. Die Programme setzen schon zu Beginn des Studiums an und sind studienbegleitend ein Forum sowohl für Fragen zu transformativer Bildung als auch zur persönlichen Zukunftsplanung.

Fokus auf Themen aus der Entwicklungszusammenarbeit

Ein großer Teil der internationalen Studierenden ist entwicklungspolitisch interessiert, findet aber im Raum der Hochschule und auch außerhalb meist wenig Gelegenheit eines entsprechenden Austausches und Engagements. Zwar befinden sich die deutschen Hochschulen in einem Internationalisierungsprozess, aber seit der Verabschiedung der Bologna-Erklärung werden entwicklungsländerrelevante Themen in Forschung und Lehre nur noch in speziellen Lehrmodulen angeboten. Die Studienangebote sind insgesamt viel mehr an den Bedürfnissen der Industrienationen orientiert.

Hier setzen die elf  regionalen STUBEn an: Sie bieten internationalen Studierenden die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit Themen, welche die Grundsätze einer nachhaltigen Entwicklung und das Erreichen der Sustainable Development Goals in den Mittelpunkt stellen. Ausgehend von einem Modellkonzept der Diakonie Deutschland und des World University Service Ende der 1970er-Jahre bieten die STUBEN in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) und den Katholischen Hochschulgemeinden (KHG) ein bundesweites Angebot von entwicklungspolitischen Seminaren, Akademien und berufsvorbereitenden Studienaufenthalte und Praktika im Herkunftsland (BPSA) an.

Nachhaltige Entwicklung im Blick

Die regionalen STUBEn leisten einen Beitrag zur transformativen Bildung, indem sie die Seminarteilnehmenden in die Lage versetzen, sich sowohl in den Herkunfts- als auch Aufenthaltsländern kompetent und öffentlichkeitswirksam für eine zukunftsfähige Entwicklung in Gesellschaft, Hochschule und Kirche einzusetzen.

Eine Liste mit Kontaktdaten der regional arbeitenden STUBEn finden Sie unter www.stube-info.de, nähere Informationen zur nationalen Koordination durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst erhalten Sie unter Kontakt zum Team.

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